Trittau : Ehrennadel für Wahlhelfer

Alle Geehrten auf einen Blick mit Bürgermeister Oliver Mesch (links) und Amtsvorsteher Ulrich Borngräber (rechts): Karsten Lindemann-Eggers (Großensee, Zweiter von links), Uwe Puffke, (Witzhave), Harald Wege (Trittau) und Frank-Werner Schill (Trittau). Fotos: birgit maurer
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Alle Geehrten auf einen Blick mit Bürgermeister Oliver Mesch (links) und Amtsvorsteher Ulrich Borngräber (rechts): Karsten Lindemann-Eggers (Großensee, Zweiter von links), Uwe Puffke, (Witzhave), Harald Wege (Trittau) und Frank-Werner Schill (Trittau). Fotos: birgit maurer

Besonders aktive Freiwillige in Trittau wurden jetzt ausgezeichnet. Sie waren mindestens fünf Mal in Folge als Wahlhelfer im Einsatz.

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06. Dezember 2017, 06:00 Uhr

Vergangene Woche war „Tag des Ehrenamts“ und der wurde in Trittau mit der Ehrung besonders aktiver Wahlhelfer begangen. Voraussetzung für die Ehrung durch das Bundesinnenministerium war die fünfmalige Arbeit in ununterbrochener Folge im Wahlvorstand. Elf Personen erfüllten im Amt Trittau diese Voraussetzung, vier von ihnen kamen zur Verleihung der Anstecknadel durch Amtsvorsteher Ulrich Borngräber und Trittaus Bürgermeister Oliver Mesch. 650 000 Bürger waren in 90 000 Bezirken bundesweit als Wahlhelfer aktiv. „Ohne die würde der wichtigste demokratische Akt nicht funktionieren“, betonte Mesch. Es sei eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe.

Die Wahlhelfer werden vorher zu einer Schulung eingeladen. Am Tag der Wahl beginnt der Arbeitstag um 7.30 Uhr und endet oft sehr spät. „Beim letzten Mal haben wir mehrfach nachgezählt, weil eine Stimme fehlte“, berichtet einer der Geehrten, Harald Wege aus Trittau. Erfreulich war, dass sich auch viele jüngere Menschen zum Helfen gemeldet haben. „Wir haben im Internet und mit Flyern geworben und auch in den Schulen informiert. Einige interessiert es dann und die wollen auch wiederkommen“, so der zuständige Fachdienstleiter Kai Larsen. Mit zu den Geehrten gehörte auch Großensees Bürgermeister Karsten Lindemann-Eggers, der mit einer Anrufaktion versuchte, junge Leute zu motivieren. „Das war schwierig. Viele haben nur einen halben Tag Zeit, studieren woanders, aber am Ende waren ein Drittel der Helfer neue junge Leute.“ Ebenfalls geehrt, aber nicht anwesend waren: Ralf Breisacher, Frank Hannemann, Stefan Lehmhaus, Ingo Lierka, Holger Schacht, Günter Zarse und Herr Klein.

>Info: Wahlhelfer kann man mit 18 Jahren werden. Voraussetzung ist, das man selbst wahlberechtigt ist. Nicht mehr entscheidend ist dagegen der Wohnort.

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