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Reinfeld im Premierenfieber : Een Matjes singt nich mehr

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Theatergruppe Reinfeld feiert mit einer lustig-rasanten plattdeutschen Inszenierung um sabotierte Hochzeitsvorbereitungen ihr 25-jähriges Bestehen

25 Jahre gibt es die Theatergruppe Reinfeld - und Greta Nielsen ist von Anfang an dabei. Vor einigen Jahren übernahm sie die Leitung der lustigen Truppe von Elke Koll. Ein ganz besonderes Stück hat die Reinfelderin zum Jubiläum ausgesucht: „Een Matjes singt nich mehr“ aus der Feder des wohl erfolgreichsten und bekanntesten, plattdeutschen Bühnenautors der Gegenwart: Konrad Hansen - ein überaus beliebter Schwank mit rätselhaftem Titel. Klar können Matjes nicht singen, das meint wenigstens Fischgroßhändler Oswald Schuppenhauer (Hanno Eick). Hinter dem Spruch verbirgt sich so viel wie: „Das war es dann wohl“.

Hans-Otto Semmelhack (Carl August Hoffmann) ist 50 – und will nun endlich heiraten. Die Tochter seines Chefs soll es sein, ein weiblicher Kühlschrank namens Gudrun (Marina Struck) Aber Mutter Paula (Greta Nielsen) weiß, was gut für ihren Sohn ist. Mit Hilfe eines operettenzwitschernden Klempners namens Büsenschütt (Wolfgang Tank), eines kleptomanen Butlers und einer jungen Hausbesetzerin namens Dele (Martina Drüke), die mehr mit Hans-Otto zu tun hat, als er glaubt, beginnt die urkomische Sabotage der Hochzeitsvorbereitungen. Ob der tüffelige Detektiv Rudi Lehmkuhl (Detlef Schmidt) dem Ganzen auf die Schliche kommt? Und was haben Fischhändler Oswald Schuppenhauer und seine Frau Dora (Margitta Eissing) mit der ganzen Sache zu tun?

Ob es nach Junggesellenabschied und Polterabend, nach Irrungen und Wirrungen der Liebe doch noch eine Hochzeit gibt oder vielleicht ein anderes Happy-End, wollen die Laiendarsteller nicht im Voraus verraten. Schließlich soll es für ihr treues Publikum spannend bleiben. „Es ist ein besonders lustiges und rasantes Stück“, verspricht Regisseurin Greta Nielsen. Die Texte ließen sich recht flüssig lernen. Sie habe hier und da einiges gestrichen, weil sie „nicht allzu Plattes“ auf die Bühne bringen wollte. Mit Detlef Schmidt aus Steinfeld steht ein neues Gesicht auf der plattdeutschen Bühne. Er wurde von Hanno Eick, der selbst schon mehrere Jahre dabei ist, ins Boot geholt. „Plattdeutsch kann ich seit meiner Kindheit und habe auch schon auf dem Land auf der Bühne gestanden“, verrät er. Gründungsmitglied Margitta Eissing hatte einige Jahre pausiert, bevor sie wieder mit ins Team kam. Ihr Schauspieler-Kollege Carl August Hoffmann steht bereits seit zwölf Jahren mit wachsender Begeisterung auf der Bühne. Die Leidenschaft der motivierten Darsteller für das plattdeutsche Theater springt garantiert wieder auf das Publikum über.

 

 

Karten zum Preis von acht Euro (Abendkasse zehn Euro) gibt es bei Fotografie Reinfeld und der Bäckerei Afheldt. Die Premiere findet am Freitag, 28. Februar, um 19.30 Uhr in der Aula der Immanuel-Kant-Schule, Schützenstraße, statt. Weitere Vorstellungen sind am Sonnabend, 1. März, und Sonnabend, 8. März, jeweils um 19.30 Uhr. Am Sonntag, 9. März, um 15 Uhr findet die letzte Vorstellung statt. Einlass jeweils eine Stunde vorher.

 

 

 




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erstellt am 06.Feb.2014 | 00:31 Uhr

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