Reinfeld : DRK bekommt bald eine neue Heimat

Cordula Andjelic-Neumann und Martin Radziwill vom DRK Reinfeld hoffen auf eine baldige Standort-Lösung.
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Cordula Andjelic-Neumann und Martin Radziwill vom DRK Reinfeld hoffen auf eine baldige Standort-Lösung.

Im Rettungszentrum soll zukünftig für das DRK kein Platz mehr sein. Ein an der Feldstraße geplanter Neubau ist in den Mittelpunkt des Interesses gerückt.

shz.de von
15. Februar 2018, 06:00 Uhr

„Wir stehen in ernsthaften Verhandlungen und hoffen, dass der DRK-Ortsverein schon bald in neue Räumlichkeiten umziehen kann“, blickt Bürgermeister Heiko Gerstmann positiv in die Zukunft. Noch ist das DRK Reinfeld mit seiner Betreuungsgruppe des Katastrophenschutzes im Rettungszentrum an der Ahrensböker Straße untergebracht. Doch im Herbst entschieden die Kommunalpolitiker, dass nach einer dringend notwendigen Sanierung des in die Jahre gekommenen Rettungszentrums kein Platz mehr für das DRK bleibt. „Die Unfallkasse sitzt uns schon seit langem im Nacken, es muss schnell etwas geschehen, damit die Feuerwehr endlich mehr Platz hat“, so der Bürgermeister. Inzwischen habe er sich gemeinsam mit DRK-Vorsitzender Cordula Andjelic-Neumann und weiteren DRK-Ehrenamtlern ein Grundstück an der Feldstraße – also in zentraler Lage im Gewerbegebiet - angeschaut.

„Das DRK hat sich begeistert gezeigt“, resümiert Gerstmann. Jedoch gebe es auch andere Bewerber um das Grundstück. „Es wäre ein idealer Standort für das DRK“, so der Bürgermeister, der hofft, dass sich der Investor aus Hamburg für das DRK als Mieter entscheiden wird. Es sei genug Platz vorhanden, um auch die Betreuungsgruppe des Katastrophenschutzes sowie eventuell die Kleiderkammer unterzubringen. Er sei guter Hoffnung, dass die Stadt schon bald die Mietverhandlungen aufnehmen könne. An der Miete werde sich die Stadt beteiligen, für die Miete für die zweite Betreuungsgruppe mit drei Versorgungsfahrzeugen und der Einsatzleitung „Soziale Betreuung“ sei der Kreis zuständig. Der Investor baut neu auf dem Gewerbegrundstück, auf die Stadt kommen also keine weiteren neuen Investitionen zu. Da noch nichts spruchreif ist, möchte der Bürgermeister den genauen Standort und den Namen des Investors nicht nennen. Im Hauptausschuss haben sich alle Fraktionen einstimmig für den neuen Standort ausgesprochen. Gerstmann: „Wir hoffen, Konkreteres bereits im nächsten Hauptausschuss am 13. März verkünden zu können.“

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