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Abgestürzt : Dritte Pleite in Folge: Aufstieg vorerst abgehakt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Nach der Pleite gegen Dornbreite – der dritten 2:3-Niederlage in Folge – haben die SH-Liga-Fußballer des SV Eichede bereits sieben Punkte Rückstand auf Ligaprimus Eutin. Entsprechend groß ist die Enttäuschung beim SVE.

shz.de von
erstellt am 19.Nov.2014 | 08:00 Uhr

Auch gegen den Tabellenvorletzten FC Dornbreite konnten die Fußballer des SV Eichede ihre Talfahrt in der SH-Liga nicht stoppen. Der Regionalliga-Absteiger kassierte die dritte 2:3-Pleite in Folge und weist nun bereits sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Eutin 08 auf.

Während sich SVE-Angreifer Vincent Janelt kurz nach Abpfiff der Partie ins Krankenhaus begab, um dort eine Fleischwunde nähen zu lassen, steckten die Verantwortlichen der Stormarner die Köpfe zusammen. „In so einer Situation ist es normal, dass man sich austauscht, um andere Meinungen einzuholen“, sagte Oliver Zapel.

Besonders ärgerte sich der SVE-Trainer über die vielen Fehler seiner Elf. „Es passieren immer wieder dieselben Dinge. Vorne kombinieren wir gut, erarbeiten uns Chancen, nutzen diese aber nicht konsequent. Und hinten verteilen wir durch unsere Fehler Geschenke“, haderte Zapel. „Es ist eine bittere Erkenntnis, dass wir nicht in der Lage sind, in engen Situationen die richtigen Entscheidungen zu treffen.“

Einen „Plan B“ hat der 46-Jährige, der seit Montag ein Praktikum beim SV Werder Bremen absolviert nicht in der Tasche. „Die Prioritäten einiger Spieler haben sich offensichtlich verschoben. Das müssen wir akzeptieren.“ Ob der ehrgeizige Trainer damit allerdings leben kann, ist durchaus fraglich. Zapel hatte stets betont, viel zu investieren, um den SVE voranzubringen, erwartet im Gegenzug aber auch viel von seinen Spielern. Zuletzt ließen Trainingsfleiß, Pünktlichkeit und Konzentration jedoch deutlich nach. Die Quittung lässt sich an der Tabelle ablesen. Und bei den noch bis zur Winterpause anstehenden schweren Aufgaben gegen Schilksee, Preetz und Eutin scheint es durchaus fraglich, ob die Stormarner den Anschluss nach oben noch in diesem Jahr wieder herstellen können.

Das Saisonziel – um die Meisterschaft zu spielen – ist somit vorerst in weite Ferne gerückt. „Die Spieler haben das wohl inzwischen abgehakt. Zumindest habe ich das den Gesichtern nach der Niederlage gegen den FC Dornbreite entnommen. Kaum einer wirkte wirklich geknickt“, sagte Zapel, dem – anders als seinen Kickern – die Enttäuschung hingegen deutlich anzumerken war.

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