Drei Tage der Utopie

Avantgardefestival: Verbindung  bildender Kunst mit Musik. Foto: st Foto:
Avantgardefestival: Verbindung bildender Kunst mit Musik. Foto: st Foto:

Avatar_shz von
01. Juli 2010, 07:20 Uhr

Schiphorst | Zur siebten Auflage des Avantgarde-Festivals vom 2. bis 4. Juli werden rund 500 Besucher erwartet, die experimentelle, avantgardistische, innovative und kreative Musik hören, kunstvolle Installationen und Projektionen sehen und erleben wollen.

Organisator ist der Exil-Franzose Jean-Herve Peron, der seit 1969 in der Band "Faust" spielte , die Anteil an der musikalischen Revolution der 70er Jahre hatte und ein klangvoller Name in Avantgarde-Kreisen ist. In diesem Jahr liegt der Schwerpunkt auf der Kollaboration der Künste. "Musik, Malerei, Film und Texte werden in einen aktiven Austausch von Ideen treten und so über drei Tage einen eigenen Kosmos von Visionen und Performances entwickeln", sagt Peron und gibt das Motto "Three days of Utopia" aus.

Gleichzeitig wolle man anspruchsvolle Musik breiteren Bevölkerungsschichten nahe bringen. Künstler aus 15 Nationen werden sich in Schip horst treffen, darunter "Big Sexy Noise", Lydia Lunch mit ihrer Band aus USA/UK, Ferdinand Försch, "Gallon Drunk" um Frontmann und "ToysRNoise" für die härteren Klänge oder Nathan Siter aus Finnland und Blood Stereo aus UK für softere Töne.

Als bildende Künstlerin wird Patricia Molins mit Feuer und Metall an ihren Skulpturen arbeiten. Nevet Yitzhak bringt ihre Filme und Texte mit, Sasha Aurora Akhtar zeigt ihr neues Buch. Los geht es am Freitag ab 18 Uhr. Die Festival-Karte kostet 60 Euro. Tageskarten sind für 25 (Freitag), 35 (Samstag) und 15 Euro (Sonntag) erhältlich. www.avantgarde-festival.de.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen