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Reinbek : Drei Jahre über die Ozeane der Welt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Reinbeker Wolfgang Barkemeyer berichtet über seinen großen Törn, für den er die Trans-Ocean-Medaille bekam.

Reinbek Der Vortrag von Wolfgang Barkemeyer über seinen dreijährigen Segeltörn um die Welt  am Sonntag  im TSV-Clubhaus ist ausgebucht.  Der Reinbeker will aber einen Zusatztermin anbieten. Auf seiner Internetseite www.wbarkemeyer.de  kann man dafür per E-Mail  sein Interesse anmelden.

 

Einhand um die Welt zu segeln, war ein jahrzehntelanger Traum von Wolfgang Barkemeyer. Im Juni 2007 startete er von Fehmarn mit seiner Segeljacht „Baros“ in ein dreijähriges Abenteuer. Sein Kurs führte ihn über den Nord-Ostsee-Kanal durch die Elbe in die Nordsee zu den Kanalinseln und in die Weltmeere. 2010 wurde sein 32 865 Seemeilen großer Törn mit der Trans-Ocean-Medaille für hervorragende hochseeseglerische Leistungen ausgezeichnet.

Wie es ist, alleine um die Welt zu segeln, darüber berichtet Wolfgang Barkemeyer auf Einladung des Spendenparlaments am Sonntag, 5. Februar, um 15 Uhr im Clubhaus der TSV Reinbek. Der Eintritt kostet 15 Euro, der Erlös geht an den Verein Spendenparlament Reinbek und Umgebung. In der Pause werden Kaffee und Getränke angeboten.

Wolfgang Barkemeyer, der aus Bremen stammt, arbeitete als Ingenieur in der Forschung der Hamburger Jastram Werke. Seit 1979 lebt er in Reinbek, wo er 1984 die Barkemeyer Schiffstechnik GmbH gründete, deren geschäftsführender Gesellschafter er war. Nach und durch den Verkauf der Firma konnte er seinen Trip um die Welt realisieren.

„Der Virus, auf dem Wasser zu schippern, hat mich schon in jungen Jahren erfasst, als ich mit Vater nahezu jedes Wochenende und bei nahezu jedem Wetter zum Angeln in die Bremischen Häfen fuhr“, so Barkemeyer. 1972 kaufte er an der Unterweser sein erstes Boot, ein Kielschiff aus Sperrholz, das er auf den Namen Baros taufte. „Nunmehr konnte ich zusammen mit meiner Freundin und heutigen Ehefrau endlich auf Große Fahrt in die Nord - und Ostsee gehen.“

Das Studium in Berlin und die ersten Berufsjahre sowie die Familienplanung führten dann aber erstmal zu einem Leben ohne Boot. 1988 war diese Zeit mit der „Baros II“ zu Ende. „Segeln mit den Kindern war an jedem freien Wochenende angesagt. Unseren Liegeplatz hatten wir auf Fehmarn gefunden, sodass die Ostsee unser Heimatrevier wurde.“

1992 kam die „Baros III“, um auch längere Törns mit den Kindern unternehmen zu können, schon 1995 folgte mit der „Baros IV“ ein neues Schiff mit mehr Platz, besseren Segeleigenschaften und Schwerwetterverhalten. Um den Traum der Weltumseglung war werden zu lassen, kam im Mai 2003 die „Baros  V“, eine schwedische Najad 460/31.

Die Reise plante er so, dass er und seine Ehefrau sich an verschiedenen Orten der Erde treffen konnten. Wolfgang Barkemeyer segelte über den Atlantik in die Karibik, durchfuhr den Panamakanal, steuerte über die Galapagosinseln die Südsee und Neuseeland an, Weiter ging es nach Mauritius und nach Durban, dann in den Süden und um Kapstadt herum nach Namibia mit einem Abstecher in die Sandwüste des Sossusvlei. Über Ascension und die Azoren kehrten er und die „Baros  V“ zurück nach Burgtiefe auf Fehmarn.

Das Bordtagebuch mit Höhen und Tiefen ist sein Wegweiser durch die Bildershow, für die Wolfgang Barkemeyer 300 Folien mit 600 Fotos sowie Filmsequenzen und Tondokumente zusammengestellt hat. Die Benefizveranstaltung „soll ein Dank für die Hilfe der Mitglieder des Spendenparlaments sein und motivieren, auch in kleinem Rahmen für soziale Zwecke zu spenden“, sagt der Reinbeker.

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23-2176993_Bad Oldesloe_Andreas_Olbertz_Redakteur.JPG von
erstellt am 01.Feb.2017 | 06:00 Uhr

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