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Trittauer Adventsfreude : Drei Bürgermeister lesen vor

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Trittauer Laienspieler organisieren Lesungen weihnachtlicher Anekdoten in der Wassermühle mit Schop, Nussel und Mesch.

shz.de von
erstellt am 05.Nov.2014 | 06:00 Uhr

Ein besonderes Highlight zur Adventszeit bereiten zwei ehemalige und der aktuelle Bürgermeister von Trittau den Besuchern in der Wassermühle: Gemeinsam mit zwei Schauspielerinnen der Trittauer Laienspieler lesen Jochim Schop, Walter Nussel und Oliver Mesch am Sonnabend, 22. November, ab 19 Uhr und am Sonntag, 23. November, ab 15 Uhr weihnachtliche Anekdoten.

Die Idee entstand schon 2012 durch die Aktion „Stormarn liest ein Buch“, die gerade eine Neuauflage erfährt. „Schon damals hatte Herr Nussel angedeutet, dass er zu weiteren Lesungen Lust hat“, sagt Tatia Schirrmacher, die die Veranstaltung gemeinsam mit Uschi Dyballa organisiert hat. Beide Damen lesen auch einen Part.

In zwei Abschnitten lesen alle fünf Vorleser jeweils 8 bis 15 Minuten Heiteres und Besinnliches, Modernes und Klassisches aus der Literatur. „Wir haben mehrere Geschichten des Autors Mark Spörrle dabei“, sagt Schirrmacher. Sie alle drehen sich um das Fest der Liebe, dass doch so manches Mal außer Kontrolle gerät.

Kann eine glückliche Ehe standhalten, wenn der Weihnachtsbaum eine Doppelspitze hat? Kann es ein harmonisches Fest geben, wenn man sich nicht einigt, ob vor oder nach dem Essen gesungen wird, wenn die Karriere des Sohnes schon beim Krippenspiel der Grundschule endet oder der Nachbar mit flutlichtartigen Weihnachtslichtern das Wohnzimmer ausleuchtet?

Aber auch Nachdenkliches wird vorgetragen: Die Geschichte „Weihnachtsmann, meine schönste Rolle“ von Jay Frankston basiert auf der wahren Geschichte eines Mannes, der jahrelang in New York die Weihnachtsbriefe armer Kinder beantwortet hat und teilweise erfüllt hat. Und da ging es nicht um große Wünsche wie eine Spielkonsole, sondern um eine Decke für die Mutter, die immer friert.

Jochim Schop hat eine Geschichte von Siegfried Lenz aus „Der Geist der Mirabelle“ ausgesucht, die von Reimer Bull ins Plattdeutsche übersetzt wurde. „Je nach Tagesform entscheide er darüber, was er vorträgt“, verriet Schop.

Der Eintritt kostet 8 Euro pro Person. Vorverkauf im Trittauer Reisecenter, Kirchenstraße, sowie an der Abendkasse. Der Erlös wird für die Aktion „Bänke für Trittau“ gespendet.




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