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Stormarner Tageblatt

14. Dezember 2017 | 02:10 Uhr

Doppelgeburtstag bei den Krügers

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Das Unternehmen Arthur Krüger und der Enkel des Gründers feiern 75 Jahre

von
erstellt am 23.Sep.2013 | 00:33 Uhr

Vor 75 Jahren gründeten Arthur und Werner Krüger das kunststoffverarbeitende Unternehmen Arthur Krüger. Gründerenkel Jürgen Krüger ist jüngst ebenfalls 75 Jahre geworden und blickt im Jubiläumsjahr mit Stolz auf sein Lebenswerk. Tochter Carola Keller und Sohn Nils Krüger sind seit als Gesellschafter und Geschäftsführer dem Unternehmen verbunden und gehen nun mit Geschäftsführer Michael Paterka und Michael Klein in die Zukunft. Zum Jubiläum hatten sie erstmals alle 200 Mitarbeiter zu einem betriebsinternen Oktoberfest eingeladen, bei dem Bürgermeister Thomas Schreitmüller nach bayrischer Tradition „O zapft is“ sagte.

Die Erfolgsgeschichte der Firma begann am 18. November 1938 als Vater und Sohn die Arthur Krüger oHG gründeten, um Halbzeuge und Fertigteile aus Kunststoff zu bearbeiten und zu vertreiben – Platten, Rohre und Stäbe. Sie waren Pioniere ihrer Branche, da sie früh das Potenzial der neuen technischen Kunststoffe erkannt hatten. Und legten damit den Grundstein für eine langfristige Symbiose zwischen der Entwicklung der Kunststoffe und der Familie Krüger.

Den nächsten Innovationsschub für das Unternehmen prägte die dritte Generation: Jürgen Krüger stieg 1962 in den Familienbetrieb ein und holte aus den USA ein neues Verarbeitungsverfahren nach Hamburg. Das so genannte Thermoforming oder Vakuumtiefziehen ist auch heute noch unverzichtbar bei der Herstellung von Abdeckungen, Hauben oder Verkleidungen. Auch in vierter Generation geht es dynamisch voran. Carola Keller leitet den Bereich Personal und Ausbildung, Nils Krüger ist verantwortlich für Marketing und Vertrieb. Er konzentriert sich insbesondere auf Fortentwicklung des Tiefziehverfahrens im Twin-Sheet: ein modernes Verfahren zur Herstellung von doppelwandigen Teilen und Hohlkörpern aus Kunststoff in einem Arbeitsgang. Firmensitz und Produktion hatte die Wandsbeker Unternehmerfamilie im Zuge der Expansion im Alten Feld1 Barsbüttel angesiedelt. Von dort aus beliefert der Spezialist für GfK-Kunststoffe namhafte Kunden aus den Branchen: Luftfahrt, Maschinen- und Anlagenbau, Apparatebau, Elektrotechnik, Werbung und Display, Umwelttechnik, Infrastruktur Bahn, Fahrzeugbau und Medizin- und Labortechnik. Der Erfolg des Familienunmternehmens soll fortgesetzt werden. Das Motto: In Zukunft Kunststoff.

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