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Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 20:12 Uhr

Doku-Fiktion zum Miterleben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Historischer Arbeitskreis und Theatergruppe Marstall präsentieren theatralischen Rückblick auf Ahrensburgs Geschichte

700 Jahre Zeitgeschehen, dargestellt in 110 Minuten. „Weniger geht nicht“, meint Armin Diedrichsen, Leiter des Kulturzentrums Marstall und der Theatergruppe. Das Projekt des Historischen Arbeitskreises Ahrensburg und dem Theaterensemble könnte man als theatralische Zeitreise, bunten Bilderbogen oder neudeutsch „Doku-Fiktion“ charakterisieren.

Wenn es am Freitag, 19. September, im Marstall heißt: „Die Grafen lassen bitten“ erwartet die Besucher ein bunter Mix aus Informationen und Spielszenen, aus den Jahren der Grafen Rantzau und Schimmelmann, aber auch „aus den Zeiten, die in Vergessenheit geraten sind“, so die Beschreibung des Historischen Arbeitskreises. Ahrensburgs Geschichte, da sind sich alle einig, bestünde aus mehr als aus dem Schloss.

Die rund 15 Schauspieler der Theatergruppe Marstall führen die Zuschauer von der ersten urkundlichen Erwähnung der Stadt im Jahr 1314 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs, als das Ahrensburger Schloss zur Flüchtlingsherberge wurde. Genau 700 Jahre sind es also nicht, dafür „keine historischen Fehler“, versprechen die Mitglieder des Arbeitskreises, die Drehbuchautor Diedrichsen mit den historischen Fakten versorgten. Auch viele Originaltexte sind in der Revue zu hören.

Sowohl für den Historischen Arbeitskreis als auch für das Kulturzentrum Marstall ist die Aufführung Ende und Höhepunkt der Festivitäten zum 700-jährigen Bestehen. Nicht nur für die Veranstaltung, sondern auch für ihre weitere Arbeit freut sich der Historische Arbeitskreis über Nachwuchs: „Wir hoffen, viele jüngere Leute anzusprechen, die sich fragen: ,In was für einer Stadt leben wir eigentlich?’“

>Besonders auch Schulklassen sind am Freitag, 19. September, herzlich willkommen. Um 19 Uhr ist Einlass, Beginn der historischen Revue ist um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.


>Der Historische Arbeitskreis trifft sich jeden Dienstag um 19.30 Uhr im Peter- Rantzau Haus.

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