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Titelrennen : Dörling: „Wir spielen einfach zu lässig“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Trainer der SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge hakt Aufstieg vorerst ab und warnt vor dem kommenden Gegner Tarp/Wanderup.

Drei Punkte beträgt nach der überraschenden 23:25-Heimschlappe gegen die HSG Kalkberg 06 bereits der Abstand zum Tabellenführer Bredstedter TSV. Die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge (3., 10:4 Punkte) müssen deshalb in ihrer Auswärtspartie bei Oberliga-Absteiger HSG Tarp/Wanderup (8., 4:6) heute (19 Uhr, Treenehalle, Tarp) unbedingt punkten, um die Bredstedterinnen nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren. Trainer Detfred Dörling hat den Aufstieg sogar vorerst abgehakt. „Drei Punkte jetzt schon sind einfach zu viel“, erklärt der Coach. „Bei uns fehlt der letzte Wille, wir spielen einfach zu lässig.“ Die Niederlage wurde im Training nicht noch einmal aufgearbeitet. „Ich habe versucht, unsere Stärken zu fördern“, so Dörling.

Nach drei Heimspielen muss die HSG erstmals wieder in der Fremde ran. Auf dem Papier haben die Stormarnerinnen dabei die Favoritenrolle inne, auch weil die Mannschaft des Gegners nach dem Abstieg und dem Ausscheiden von gleich neun Spielerinnen mit vielen jungen Akteurinnen aus der eigenen Jugend neu zusammengestellt wurde. Dörling warnt trotzdem: „Tarp hat eine sehr gute Mittespielerin. Wir müssen voll reingehen.“

Verzichten muss die HSG auf die erkrankten Ninja Krause und Dominique Schildt. Dafür sind Sandra Bernert und Anna-Lena Tetztlaff wieder mit von der Partie.

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