Zugzwang : Dörling weiß: „Wir dürfen keine Nerven zeigen“

Mit Gegenwehr werden Maike Waldeck (am Ball), hier im Duell mit Oeversees Sina Thomsen,  und die HSG Reinfeld/Hamberge rechnen müssen – auch wenn es für den Gegner  um nichts mehr geht.
Mit Gegenwehr werden Maike Waldeck (am Ball), hier im Duell mit Oeversees Sina Thomsen, und die HSG Reinfeld/Hamberge rechnen müssen – auch wenn es für den Gegner um nichts mehr geht.

Handball-SH-Ligist HSG Reinfeld/Hamberge muss gegen HC Treia heute gewinnen, um sich die Chance auf den Oberliga-Aufstieg zu bewahren.

shz.de von
05. April 2014, 06:30 Uhr

Mit dem knappen 27:26-Erfolg gegen die SG Oeversee/Jarplund-Weding am vergangenen Wochenende haben die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge einen ganz wichtigen Schritt Richtung Aufstieg in die Oberliga gemacht und gleichzeitig den zweiten Tabellenplatz erobert, der am Ende der Saison zum direkten Sprung nach oben berechtigt. Am 12. April kommt es zum zweiten „Endspiel“ gegen das Team aus Oeversee. Doch zuvor muss das Team von Trainer Detfred Dörling (28:12 Punkte) seine Hausaufgaben heute (17.30 Uhr, Schützenstraße, Reinfeld) in der Partie gegen HC Treia/Jübek (10., 10:30) machen. Auch Dörling weiß, dass diese Aufgabe nicht ganz leicht wird. „Wir dürfen keine Nerven zeigen“, erklärt der Coach. „Treia indes kann befreit aufspielen.“

Das Hinspiel hatte die HSG deutlich mit 31:22 für sich entschieden. Doch nun gilt es erst einmal, das mögliche entscheidende Spiel gegen Oeversee eine Woche später komplett auszublenden. „Die Marschroute ist klar“, so Dörling. „Wir müssen von Anfang deutlich machen, dass für den Gegner nichts zu holen ist.“ Personell hat Dörling keine Sorgen und kann mit seiner Bestbesetzung antreten. Gewinnen die Stormarnerinnen gegen Treia, reicht eine Woche später bereits ein Unentschieden gegen Oeversee, um den Aufstieg in die Oberliga perfekt zu machen.

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