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Aufatmen : Dörling trotz Sieges nur bedingt zufrieden

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge haben in der SH-Liga beim 31:27 über Slesvig IF den ersten Heimsieg der Saison verbucht. Richtig zufrieden aber war Detfred Dörling nicht. Der Sieg hätte höher ausfallen müssen, meinte der HSG-Coach.

Die Schleswig-Holstein-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge feierten beim 31:27 (14:12)-Erfolg gegen Slesvig IF den ersten Heimsieg der Saison und machten damit ihrer Akteurin Janine Sachse das passende Geburtstagsgeschenk. „Wir hätten deutlicher gewinnen müssen und haben zu viele Tore kassiert“, ärgerte sich dennoch Trainer Detfred Dörling.

Nach gutem Start führten die Stormarnerinnen mit 2:0, kassierten dann aber nach zwei vergebenen „Hundertprozentigen“ drei Gegentreffer in Folge zum 2:3. Das sollte allerdings auch die einzige Führung der Gäste bleiben. Es folgte die beste Phase der HSG, die mit einem 8:1-Lauf 10:4 in Führung ging. „Leider bringen wir eine solche Leistung noch nicht über die Zeit“, erklärte Dörling, dessen Schützlinge nach einigen Nachlässigkeiten den komfortablen Vorsprung fast komplett wieder verspielten. Bis auf 11:12 verkürzten die Gäste kurz vor der Pause. In die Kabinen gingen die Reinfelderinnen dann mit einer Zweitoreführung.

Dörling hielt nur eine kurze Ansprache und forderte von seiner Sieben vor allem mehr Tempo. Nach Wiederanpfiff lief es dann auch wieder besser bei der HSG. Die Gastgeberinnen zogen über 17:13 auf 20:14 davon und ließen sich in der Folge die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Zwar kämpften sich die Gäste nochmals zurück, doch Torhüterin Annika Rahf parierte in dieser Phase drei freie Bälle und hatte damit auch entscheidenden Anteil am Sieg. Dörling hob außerdem die Leistung von Sandra Bernert und Kerstin Albrecht hervor, auf die vorne und hinten Verlass war. Außerdem zeigte Rückraumspielerin Rika Tonding nach der Pause einen starken Auftritt und erzielte alle ihre fünf Tore in der zweiten Hälfte.

 

Tore der HSG: Sandra Bernert (7), Anna-Lena Tetzlaff, Rika Tonding (je 5), Kerstin Albrecht (4), Lena Powierski (4/4), Lina Tonding (3), Janine Sachse (2), Maike Waldeck (1).

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erstellt am 22.Okt.2013 | 08:00 Uhr

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