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Vorentscheidung : Dörling-Sieben will Nervenspiel vermeiden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge können mit Punktgewinn bei Slesvig IF das Etappenziel Aufstiegsrunde erreichen. Drei Spielerinnen sollen dabei Schlüssel zum Erfolg sein.

Es ist das erste „Finale“ im Saisonendspurt der Schleswig-Holstein-Liga: Die Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge müssen heute (16.30 Uhr) bei Slesvig IF ran und können mit einem Punktgewinn ihr erstes Etappenziel der laufenden Spielzeit, die Aufstiegsrunde, erreichen. „Natürlich fahren wir dort hin, um zu gewinnen. Wir haben in den vergangenen zwei Jahren vielleicht einmal unentschieden gespielt – deshalb sollten wir uns das lieber nicht als Ziel vornehmen“, sagt Reinfelds Coach Detfred Dörling mit einem Augenzwinkern.

Die Stimmung bei den momentan in der Tabelle auf Rang zwei liegenden Stormarnerinnen ist locker. Selbst wenn es mit einem Punktgewinn bei den Schleswigerinnen nicht klappen sollte, bliebe am letzten Spieltag noch ein richtiges „Endspiel“ um den Platz in der Aufstiegsrunde, wenn die HSG den drittplatzierten TSV Lindewitt empfängt. Vorausgesetzt, der erledigt bis dahin seine Pflichtaufgabe gegen die HSG Tarp/Wanderup. Diese Situation aber will Dörling mit seiner Sieben auf jeden Fall umgehen. „Es wäre schön, wenn wir vorher den Sack zumachen. In einem echten Finale würde ich nicht mehr unbedingt auf ein erfolgreiches Ende wetten“, betont der Reinfelder Coach, der um das große Manko seines Teams weiß: die Nervenschwäche. „Da wären die beiden möglichen Aufstiegsspiele schon aufregend genug“, erklärt Dörling.

Das Hinspiel gegen Schleswig hatte die HSG mit 33:25 gewonnen. „Das wird jetzt aber ein komplett neues Spiel. Die Schleswigerinnen haben einen neuen Trainer, der alles komplett umgestellt hat“, weiß Dörling: „Vor allem auf der Rechtsaußenposition ist diese junge, agile Mannschaft gefährlich.“ Davon durfte sich auch Meister Bredstedter TSV Ende Januar bei der 28:30-Niederlage überzeugen.

Dörling hat sich Gedanken gemacht, wie er mit seinem Team ein richtiges Saisonfinale verhindern kann. „Wir werden defensiv agieren, weil Schleswig kaum über einen guten Rückraum verfügt. Wir wollen mit einer 6:0-Abwehr spielen und aus dem Rückraum zu Toren kommen“, erklärt der 60-Jährige. Den Schlüssel zum Erfolg sieht er auf den Halbpositionen, auf denen Sina Rostek, Rika Tonding und Anna-Lena Tetzlaff gefordert sind. Beruflich muss die HSG auf Sandra Bernert verzichten. Torhüterin Ninja Krause wird aufgrund eines grippalen Infekts ausfallen, hinter dem Einsatz von Annika Rahf steht noch ein Fragezeichen.

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