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Auf und Ab : Dörling-Sieben rettet Punkt nach Achterbahnfahrt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge spielen phasenweise zu unkonzentriert beim 26:26 (13:13)-Remis gegen die HSG Hohn/Elsdorf. So musste Coach Dtefred Dörling eingestehen: „Am Ende haben wir einen Punkt gewonnen.“

shz.de von
erstellt am 17.Sep.2013 | 08:00 Uhr

Ein Wechselbad der Gefühle durchlebte Detfred Dörling auf der Bank der SH-Liga-Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge. Gegen die HSG Hohn/Elsdorf stand es am Ende 26:26 (13:13) – die Frage blieb: War es ein gewonnener Punkt oder ein verlorener? „Nach dem Spiel kann man sagen, dass wir einen Punkt gewonnen haben“, konstatierte Dörling. Während der Partie gegen den Aufsteiger indes durfte man sich dieser Einschätzung nicht so sicher sein.

Wie bereits zuletzt in Tarp verschliefen die Stormarnerinnen die Anfangsphase. Dörling bemängelte „keine Spannung, zu wenig Einsatz und Kampf“ bei seinen Schützlingen. Die Folge: Die Gäste gingen mit 4:2 und 5:3 in Führung. Die Stormarnerinnen bissen sich in die Begegnung. Dennoch dauerte es bis zur 20. Minute, bis Reinfeld/Hamberge erstmals beim 10:9 in Führung ging.

Anschließend verlor die Dörling-Sieben erneut den Faden, die Zuordnung in der Defensive stimmte nicht mehr, Fehler häuften sich – und Reinfeld/Hamberge rettete ein 13:13 in die Halbzeitpause.

Nach Wiederanpfiff merkte man, dass die Stormarnerinnen den Sieg wollten. „Die Mannschaft hat sich angefeuert, aber auch zu viele Fehler gemacht“, analysierte Dörling. Die Gastgeberinnen liefen permanent einem Rückstand hinterher – bis sie plötzlich mit 22:20 die scheinbare Wende schafften. Doch die Unkonzentriertheiten im Angriff nahmen zu: Die Reinfelderinnen warfen viele Bälle unnötig weg, entblößten ihre Defensive, in der Torhüterin Annika Rahf über sich hinaus wuchs und zahlreiche Großchancen der Gäste vereitelte. Drei Minuten vor dem Ende führte Hohn/Elsdorf mit 26:24 – in dieser Phase übernahmen dann Janine Sachse und Rika Tonding Verantwortung – und führten die Stormarnerinnen zum Ausgleich. In der Schlussminute hatte Reinfeld noch einmal Ballbesitz, Dörling zog die grüne Karte und stellte sein Team für den letzten Angriff noch einmal um – vergebens. Denn die Gastgeberinnen kamen nicht mehr zum Abschluss. „Insgesamt war das zu wenig für unser eigenes Ziel“, sagte Dörling. Das lautet: Aufstieg.


Tore HSG Reinfeld/Hamberge: Sina Rostek (4), Janine Sachse (4), Anna-Lena Tetzlaff, Lina Tonding, Rika Tonding (je 3), Lena Powierski (3/3), Kerstin Albrecht (2), Jessica Fuhlbrügge, Laura Beth, Madeline Feierabend, Maike Waldeck (je 1).

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