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Ohne UNterkunft : DLRG Ahrensburg will in Badlantic-Nähe bleiben

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die Mitglieder sind bereit, die Rücklagen aufzulösen, um sich an den Kosten für Container zu beteiligen.

shz.de von
erstellt am 22.Apr.2014 | 12:50 Uhr

Die Mitglieder der DLRG Ahrensburg möchten in Badlantic-Nähe bleiben. In der Jahresversammlung beschlossen sie, dass der Vorstand weiter eine Containerlösung verfolgen soll. Klar fiel auch das Votum für eine finanzielle Beteiligung an den Kosten aus. Der Antrag, dafür die seit längerer Zeit gebildeten Rücklagen des Vereins aufzulösen, ging einstimmig durch.

Ahrensburgs DLRG-ler, die ihr Vereinsheim demnächst verlassen müssen, beklagten allerdings die mangelnde Unterstützung ihres 434 Mitglieder starken Vereins. Zur Jahresversammlung war von den eingeladenen Fraktionen nur Wolfgang Schäfer (FDP) gekommen. Monja Löwer (Grünen) ließ sich entschuldigen ebenso Jürgen Eckert (SPD), der eine weitere Unterstützung der DLRG zusicherte. Bela Randschau hatte im Februar gesagt, dass die SPD bereit sei, „für einen Standort beim Badlantic 60 000 bis 70 000 Euro in die Hand zu nehmen“.

Die Nutzung eines Raumes im Rettungszentrum am Weinberg samt Lagerung des Schulungsmaterials sei eine vorübergehende Lösung, so die 2. DLRG-Vorsitzende Monika Raddatz. Eine mögliche längerfristige Unterbringung sei nicht Gegenstand von Verhandlungen gewesen. Für eine Containerlösung auf dem Freibadgelände lägen zwei Kostenvoranschläge vor, und die Badlantic-Geschäftsführung habe eine eine Bauvoranfrage eingereicht, erläuterte Monika Raddatz den Sachstand.

3912 Stunden haben die Ahrensburger DLRG-ler im vergangenen Jahr für Ausbildung, Organisation und Training aufgewendet und 405 Wachstunden am Großensee geleistet, berichtete Melanie Harders. Fast die Hälfte der 2013 abgelegten Prüfungen waren für die Rettungsschwimmabzeichen. Im Schwimmunterricht für Kinder gab es 110 Teilnehmer.

Für 50 Jahre Mitgliedschaft wurde Jürgen Lüthje geehrt, für 40 Jahre Elke Chudzienski und Rolf Plöger, für zehn Jahre Semiye Sengül. Kordula Reiner wurde für 17 Jahre als Schatzmeisterin und Harald Flügge für 40 Jahre als Ausbilder mit dem silbernen Verdienstabzeichen der DLRG ausgezeichnet.

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