BaD Oldesloe : Die Zukunft der Verwaltung in guten Händen

„Wir hoffen, sie werden uns ihr Arbeitsleben lang erhalten bleiben“: Jörg Lembke und Stefan Teich mit Jens Wagner (li.), Helen Kaltwasser, Wencke Behrens und Anna-Lena Wriedt.
„Wir hoffen, sie werden uns ihr Arbeitsleben lang erhalten bleiben“: Jörg Lembke und Stefan Teich mit Jens Wagner (li.), Helen Kaltwasser, Wencke Behrens und Anna-Lena Wriedt.

BürgermeisterJörg Lembke begrüßt die neuen Auszubildenden der Stadt

shz.de von
14. August 2018, 15:15 Uhr

Der eine interessiert sich für das Ausbessern von Straßenschäden, die andere möchte gerne mit Menschen und im Büro arbeiten – zum Glück sind Interessen unterschiedlich. Das ist auch bei der Wahl der beruflichen Laufbahn erkennbar und sorgt dafür, dass es in allen Bereichen Nachwuchs gibt.

Gut ausgebildete Fachkräfte sind aber auf dem Arbeitsmarkt in einigen Bereichen Mangelware. Da machen auch Verwaltungen keine Ausnahme. Das haben auch Bürgermeister Jörg Lembke und Ausbildungsleiter Stefan Teich bei der Stadt Bad Oldesloe bemerkt. „Wir wollen den Bereich der eigenen Ausbildung in Zukunft weiter stärken. Unser Ziel ist es, dass die Menschen, die bei uns ihre Ausbildung absolvieren, auch möglichst ein Leben lang bei uns arbeiten“, zeigt sich Lembke motiviert und hoffnungsvoll.

Dass die Atmosphäre und die Berufsperspektive in der Verwaltung mit ihren rund 250 Mitarbeitern gut ist, zeige sich auch daran, dass fast alle ehemaligen Auszubildenden länger geblieben seien. „Wir übernehmen im Prinzip jeden. Das ist auch eine Zusage, die wir machen“, sagt der Bürgermeister. „Die Auszubildenden in der Kernverwaltung schnuppern in die unterschiedlichsten Bereiche rein. Und dann hören wir nach dem Pflichtbereich auch darauf, was sie interessiert, ob nun eher Bauamt, Jugendbereich, Marketing oder auch das Kub zum Beispiel“, so Ausbildungsleiter Stefan Teich. Während bei den Bürojobs die Bewerberzahlen hoch seien, sehe es im Bereich Bauhof und Co. „besorgniserregend“ aus. Besonders froh sei man daher, mit Jens Wagner einen jungen Mann gefunden zu haben, der sich für den Job als Straßenwärter richtig begeistern kann. „Mein Traumberuf“, sagt er. Anna-Lena Wriedt merkte in ihrer Ausbildung, dass sie gerne noch tiefer in die Verwaltungsarbeit einsteigen möchte. Sie macht nun ihren Bachelor. Wencke Behrens kam nach einem Praktikum in der Verwaltung Amt Trave-Land auf den Geschmack. „Ins Büro wollte ich schon immer“, sagt sie. Das gilt auch für Helen Kaltwasser, die wie Wencke Behrens nun zur Verwaltungsfachangestellten ausgebildet wird.

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