Bad Oldesloe : Die Vierrad-Liebhaber

Riesenandrang: Die „Autoroute“ Bad Oldesloe bleibt ein Publikumsmagnet Fotos: niemeier
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Riesenandrang: Die „Autoroute“ Bad Oldesloe bleibt ein Publikumsmagnet Fotos: niemeier

Automobil-Fans treffen sich bei der „Autoroute“ oder auch im Oldtimer-Verein.

shz.de von
02. Mai 2017, 06:00 Uhr

Automobil-Freunden wurde einiges geboten auf zwei Veranstaltungen in Stormarn, die kaum verschiedener hätten sein können.

In Bad Oldesloe fand erneut die große „Autoroute“ auf einem Supermarkt-Parkplatz im Gewerbegebiet der Kreisstadt statt. 250 Neufahrzeuge wurden ausgestellt und rund 10 000 Besucher strömten wieder zu der Ausstellung, in deren Rahmenprogramm unter anderem auf „Segways“ ein Parcour durchfahren werden konnte. RSH-Moderator Volker Mittmann führte durch den Tag und interviewte die zahlreichen ausstellenden Autohändler aus Bad Oldesloe und Gäste. Besonderheit der „Autoroute“: Die in der Kreisstadt angesiedelten Autohäuser machen sich nicht Konkurrenz, sondern gemeinsame Sache – und alle profitieren durch die Präsentation der verschiedensten Automarken mit ihren neuesten Modellen. Bereits zum 14. Mal ging das Event erfolgreich über die Bühne - oder besser über den überfüllten Parkplatz.

Szenenwechsel: Kaum 50 Kilometer weiter – in Linau – erfreuten sich Autobegeisterte an Topexemplaren der Vergangenheit. Auch sie fachsimpelten über ausgestellte Vier- und Zweiräder, doch der Fokus und die Kulisse waren dabei komplett anders. Hier stand das historische Interesse im Mittelpunkt. Beim „Anglühen“ der Linauer Oldtimer-Gemeinschaft (LOG) rund um ihr eigenes kleines Museum, kam man zusammen, um die Saison einzuläuten. Im Jahr 2005 wurde der Verein aus der Taufe gehoben, der sich alten Traktoren und PKW verschrieben hat. 2007 öffneten die Initiatoren dann ihr Museum, das Exponate aus der Geschichte der regionalen Landwirtschaft und dem Haushalt präsentiert.

Stars der Oldtimerausstellung zum Saisonstart waren dieses Mal ein Ford aus dem 1920er Jahren und ein Traktor- Doppelschlepper mit dem Namen „Doppelter 65er MF“, den Lars Westphal nachgebaut hat.

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