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Stormarner Tageblatt

16. Dezember 2017 | 10:54 Uhr

Premiere : Die süßen Drillinge von Braak

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Marie und Thomas Oßwald sind glücklich mit Till, Ben und Max, die es sehr eilig hatten auf die Welt zu kommen und nach einer schwierigen Startphase jetzt wohlauf sind.

shz.de von
erstellt am 27.Feb.2014 | 06:00 Uhr

Sie schauen neugierig mit großen Augen und kuscheln sich in die Arme der Eltern und des Bürgermeisters: Till, Ben und Max – Braaks erste Drillinge. Die Eltern Marie und Thomas Oßwald waren erfreut, als Bürgermeister Hans-Ulrich Schmitz einen Gutschein für einen Babymarkt sowie Söckchen mit Namensaufdruck überbrachte.

„Das sind die ersten Drillinge des Ortes“, freut sich Schmitz und nimmt für den Fototermin geübt Ben in den Arm, der sich zufrieden umsieht. Auch Max und Till machen unkompliziert mit, sind fasziniert von allem, was sie entdecken. Ganz so unkompliziert begann das Leben der jetzt vier Monate alten Babys am 22. Oktober letzten Jahres jedoch nicht: Das junge Paar war im Urlaub, als überraschend in der 23. Woche die Fruchtblase platzte. Marie Oßwald kam in Rostock ins Krankenhaus, durfte bis zur 29. Woche nur liegen. Dann kamen die drei Kleinen zur Welt und mussten weitere zwei Monate im Inkubator liegen. Das Paar wohnte so lange auf dem Klinikgelände, bis es am 3. Januar endlich nach Hause nach Braak durfte. „Die Nachbarn haben in der Zwischenzeit unser Haus versorgt und uns ganz toll empfangen. Bis heute helfen sie uns, indem sie für uns Essen kochen und Einkäufe mitbringen“, sagen Marie und Thomas Oßwald, die an dieser Stelle sich bei allen Nachbarn herzlich bedanken möchten. Auch der Opa kommt ab und zu zum Helfen vorbei. Denn obwohl die Eltern, die beide Verwaltungsangestellte in Hamburg sind, in Elternzeit sind, was bei Mehrlingsgeburten möglich ist, können sie helfende Hände gut gebrauchen: „Man hat oft das Gefühl nicht allen gerecht zu werden, zum Beispiel beim Füttern“, sagt Marie Oßwald. Für einen Spaziergang braucht es eine Vorlaufzeit von 45 Minuten, und wenn die Drei geimpft werden, ist aus Sicherheitsgründen ein Krankenhausaufenthalt von 48 Stunden nötig. Regelmäßige Arzttermine und Physiotherapie stehen ebenfalls au dem Terminkalender. Max noch Probleme mit seiner Atmung, die noch unreif sei. Er wird mit einem Gerät überwacht.

Das Elternpaar hat sich inzwischen gut eingearbeitet: „Zuerst waren die Nächte kurz und wir waren sehr müde. Aber inzwischen schlafen sie auch schon mal sechs Stunden am Stück“, berichtet Thomas Oßwald mit einem lieben Blick auf seine drei Racker.



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