Bad Oldesloe : Die Stormarnhalle als Show-Arena

Großstadtfeeling in Bad Oldesloe: Organisator Benjamin Rodloff hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um einen professionellen Rahmen zu schaffen.
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Großstadtfeeling in Bad Oldesloe: Organisator Benjamin Rodloff hatte keine Kosten und Mühen gescheut, um einen professionellen Rahmen zu schaffen.

„Jeden Tag Silvester“ begeistern rund 1500 Fans in ihrer Heimatstadt. Und es gibt eine erfolgreiche Poetry-Slam Premiere mit bekannten Teilnehmern

shz.de von
01. Januar 2018, 17:33 Uhr

Die Kamera gleitet über die Menge, auf den großen Leinwänden erkennen sich einige Zuschauer und jubeln, während die Band den Zugabe-Rufen aus rund 1500 Mündern gerne nachgibt und nochmal auf die Bühne zurückkehrt. Diese und viele weitere Szenen beim „Jeden Tag Silvester“ Konzert waren großes Kino im Rahmen der Festivaltage in der Stormarnhalle zum Jahresabschluss.

Die meiste Zeit des Jahres über ist die Mehrzweckhalle vor allem eine eher typische, in die Jahre gekommene, etwas altbacken wirkende Sportstätte. Doch zum nun zweiten Mal verwandelt sie sich im Dezember auch in eine Eventhalle.

Nach dem großen Erfolg mit dem „Jahresabschlusskonzert“ der Oldesloer Band „Jeden Tag Silvester“ im Jahr 2016, baute Benjamin Rodloff als Organisator zusammen mit seinem Team von Led-Events die Veranstaltung als „Festivaltage“ erstmalig auf drei Tage aus.

Den Auftakt machte ein „Poetry Slam“, der einige der bekanntesten und erfolgreichsten Slammer Norddeutschlands in die Kreisstadt holte. Den hochkarätig besetzten Wettbewerb gewann die amtierende Schleswig-Holstein-Meisterin Victoria Helene Bergemann im Finale gegen die sympathische Theresa Hahl. Moderiert wurde der Wettkampf – bei dem Mona Harry als Special Guest auftratt – durch das Slam-Urgestein Björn Högsdal. Über 400 Besucher kamen in die Halle, um sich diese Premiere anzuschauen.

Das Konzert von Jetasi am folgenden Tag wurde für das Deutsch-Pop Quartett aus der Kreisstadt ein echter Triumphzug mit Partystimmung. Die Zuschauer feierten „ihre“ Band ausgiebig, die 20 Songs spielte – darunter alle Fanfavoriten und einen neuen Titel.

Nur die Silvesterparty am dritten Tag blieb nach den Erfolgen mit Slam und Konzert ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Doch auch hier deutete sich das Potenzial für die Zukunft an.

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