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Verschönerungsverein Bargteheide: : Die schönsten Vorgärten der Siedlungen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Verschönerungsverein Bargteheide (VVB) hat Vorgärten in einer Siedlung unter die Lupe genommen und ausgezeichnet.

Vorgärten sind Aushängeschilder. Sie sind die Visitenkarte eines Einfamilienhauses oder gar einer Straße und im Extremfall einer gesamten Siedlung. Vorgärten prägen somit auch ein Stadtbild. Der Verschönerungsverein Bargteheide (VVB) hat auch in diesem Jahr wieder Vorgärten besichtigt und bewertet, diesmal im Gebiet Lohe, Am Bornberg, Gärtnerstraße, Rosen-, Orchideen-, Nelken-, Tulpen- und Louise-Zietz-Weg.

„Fünf Vorstandsmitglieder haben das Gebiet dreimal besichtigt und Punkte vergeben, wenn ein Garten besonders auffiel. Die zehn Vorgärten mit den höchsten Punktzahlen erhalten eine Urkunde, ein Foto von ihrem Garten und ein kleines Geschenk“, berichtete VVB-Sprecherin Ursula Glau und lud zur Kaffeetafel ein, wo die ausgezeichneten Vorgärten in verschiedenen Dias präsentiert wurden.

VVB-Vorsitzender Klaus Griese stellte die Bestplatzierten vor. Hier wachsen jene Blumen besonders gut, dort jene – aber vor allem ging es stets darum, dass ein gewisser Plan der Aufteilung – auch über die Jahreszeiten verteilt – der Bepflanzung zu erkennen war. Eine Grundregel für die Verschönerung scheint hier eine Liebe zum Detail und zu klaren Strukturen zu sein. So verwundert es nicht, dass sich auf den ersten drei Plätzen solche Gärten befinden, die durch starke Strukturen und eine sichtbare, intensive Pflege bestechen. So sah man keine bunten Wildblumenwiesen, sondern akkurat strukturierte Vorgärten. Manche Erläuterung, die Klaus Griese vortrug, wurde mit viel Applaus bedacht, bei manchen anderen murrten einige Gäste und Mitnomierten, denn Schönheit liegt ja im Auge des Betrachters. „Ich möchte noch mal betonen, dass eine solche Einordnung durch eine Jury natürlich immer subjektiv ist“, erklärte Griese.

Der dritte Plätze ging an Hans Werner Feddern aus dem Nelkenweg 7, Brigitte Sandberg aus der Straße Am Bornberg 17 belegte den Platz. Die stolzen Gewinner des Wettbewerbs sind Helga und Engelbert Kalemba aus dem Nelkenweg 15.

Unter dem Beifall der Anwesenden durften sich die Gewinner Preise von einem Gabentisch aussuchen. Für das Rahmenprogramm und einen Höhepunkt sorgten nach der Preisverleihung zwei junge Talente aus den Reihen der VVB-Laienspielgruppe, die gerade für das neue Weihnachtsmärchen probt. Doch ausnahmsweise spielten die zwei Akteure nicht etwa einen Auszug daraus, sondern begeisterten mit zwei modernen Poetry-Slam-Beiträgen.

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erstellt am 16.Nov.2014 | 11:57 Uhr

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