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Ahrensburger Konzept : Die Schlossstadt gönnt sich einen Ehrenhain

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Für langjährige Tätigkeit in der Ahrensburger Kommunalpolitik wird ein Baum gepflanzt. Das soll einen Ehrenhain ergeben.

Eine neue Form der Ehrung hat Ahrensburg jetzt erstmals praktiziert. Für langjährige Tätigkeit in der Kommunalpolitik wird ein Baum gepflanzt.

Zwei Stieleichen und eine Birke waren es zum Anfang: Sie stehen für Bürgervorsteher Roland Wilde, Stadtverordneten Matthias Stern und für das bürgerliche Mitglied Rolf Griesenberg. Auf der Wiese an der Kastanienallee soll so langfristig ein Ehrenhain entstehen. „Ungefähr dort, wo einst die jüdische Synagoge stand“, sagt Stern.
Auf Beschluss des Ältestenrats wurde die neue Form beschlossen, früher gab es Medaillen für langjähriges Ehrenamt. Doch die sind der Stadt inzwischen ausgegangen. „Eine Sonderanfertigung wäre exorbitant teuer geworden“, sagt Wilde. Er hatte sich wie Griesenberg für eine Stieleiche entschieden. Stern wählte hingegen eine lindenblättige Birke: „Mein Vater war Forstgenetiker und hat sein Leben lang mit Birken geforscht.“
Stern arbeitet seit 33 Jahren in der Kommunalpolitik mit, Wilde seit 25 Jahren. Griesenberg setzt mit 41 Jahren noch eins drauf. Sieben Wahlperioden war er Stadtverordneter, drei Jahre lang stellvertre-tender Bürgervorsteher. Sein Nachfolger Bela Randschau erinnerte an den heftigen Streit um die In-tegrierte Gesamtschule, gegen die sich Wilde und Stern eingesetzt hatten: „Das war großes politi-sches Theater für mich und weckte mein Interesse daran.“


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