Die sanierte Kapelle

In der denkmalgeschützten Kapelle Grabau wird am Pfingstsonntag Gottesdienst gefeiert.
In der denkmalgeschützten Kapelle Grabau wird am Pfingstsonntag Gottesdienst gefeiert.

Festgottesdienst im denkmalgeschützten Grabauer Bauwerk

shz.de von
21. Mai 2015, 11:39 Uhr

Die kleine Kapelle in Grabau gehörte einst zum Schloss. Errichtet wurde sie 1923 von dem damaligen Schlossherren Gustav Lahusen zum Gedenken an seine Tochter, die im Kindbett verstarb.

Inzwischen gehört die Kapelle mit zur Kirchengemeinde Sülfeld, zu der auch Grabau gehört. An dem Gebäude waren im Laufe der Jahre einige Schäden entstanden. Mit Unterstützung des Fördervereins Grabauer Kapelle und Mitteln aus dem Kirchentopf wurde die Kapelle in den vergangenen Jahren aufwändig saniert. Das Fundament musste gemacht werden, und vor allem brauchte das Gebäude eine funktionierende Heizungsanlage sowie ein neues Dach. Rund 230  000 Euro investierte die Kirchengemeinde Sülfeld inklusive der Zuschüsse in das Kulturdenkmal. Vom Förderverein wurde die Finanzierung der Inneneinrichtung übernommen. Rund 17  000 Euro steckten die 70 Mitglieder des Vereins in Schränke, Vorhänge, Sitzkissen, Liedertafel und Gesangsbücher. Außerdem erwarben sie eine elektrische Orgel für die musikalische Untermalung der Gottesdienste und sie ließen das Kirchengestühl aufarbeiten.

Mit einem Festgottesdienst am Pfingstsonntag, 24. Mai, um 11 Uhr soll die sanierte Kapelle zu Ehren kommen. Danach werden im Wechsel mit der Kirche in Sülfeld alle 14 Tage dort wieder Gottesdienste stattfinden.



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