Brückenbau in Hamberge stockt : Die neue Brücke bleibt auf der Autobahn stecken

Der Brückenkörper sollte in dieser Wochen anrollen. Daraus wird nicht. Die Lieferung ist auf unbesteimmte Zeit verschoben.
Der Brückenkörper sollte in dieser Wochen anrollen. Daraus wird nicht. Die Lieferung ist auf unbesteimmte Zeit verschoben.

Transport nach Hamberge verschoben: Der neue Brückenkörper ist so groß, dass er an einer Autobahnbaustelle hängen bleiben würde.

shz.de von
18. Mai 2015, 06:00 Uhr

Der für diese Woche geplante Einbau des knapp 47 Meter langen Stahloberbaus für die neue Brücke über die Trave zwischen Hamberge und dem Lübecker Ortsteil Reecke verschiebt sich auf unbestimmte Zeit. Der Grund: Der neue Brückenkörper ist so groß, dass er an einer Autobahnbaustelle hängen bleiben würde. Die angekündigte Sperrung des Fußgänger- und Radfahrerweges von Reecke bis zur Bundesstraße B75 (Ziegeleiweg) von Dienstag bis Sonnabend, 23. Mai, entfällt damit.

Die Lübecker Stadtverwaltung ist jetzt vom Transportunternehmen darüber informiert worden, dass der Schwertransporter auf seinem Weg von Ostfriesland nach Lübeck eine Autobahnbaustelle passieren muss, die zu eng für Lkw samt überlangem Anhänger ist. So ist der Einbau der Brücke über die Trave abhängig vom Baufortschrritt einer entfernten Autobahnbaustelle. „Nach derzeitigem Kenntnisstand“, so ein Sprecher der Lübecker Stadtverwaltung, „verschiebt sich der Transport des Brückenteils bis mindestens bis Ende Mai.“

Über mehrere Monate war das etwa 35 Tonnen schwere Stahlgerüst in Sande (Ostfriesland) geschweißt worden, in den letzten beiden Wochen erfolgte der Korrosionsschutz, so dass die Brücke nun nach Lübeck transportiert werden könnte, wenn es da nicht ein unüberwindbares Hindernis gäbe.

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