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Stormarner Tageblatt

20. Oktober 2017 | 15:10 Uhr

Die Mischung macht das Stadtfest perfekt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Ahrensburger Stadtforum und EPM Concept bieten zusammen mit RSH ein vielfältiges Programm

shz.de von
erstellt am 28.Mai.2014 | 15:28 Uhr

Ein wenig Vereinsleben, viele Beteiligte aus Stormarn, Coverbandprofis und ein paar Stars und Sternchen – das ist das Rezept der Organisatoren des Ahrensburger Stadtfests, das vom 6. bis 8. Juni stattfinden wird.

Nach und nach hat sich dieses Fest in den vergangenen 30 Jahren zu einer festen Größe in Norddeutschland gemausert. Vor allem durch die Kooperation zwischen Stadtforum und dem Profiveranstalter EPM Concept aus Bad Oldesloe in den zurückliegenden Jahren ist das größte und beliebteste Stadtfest im Kreis entstanden. „Uns ist die Mischung aus Profis und Lokalkolorit enorm wichtig“, sagt Antje Karstens vom Ahrensburger Stadtforum. „Stadtfeste oder ähnliche Partys gibt es ja viele und an jeder Ecke, aber dass es so viel Lokalbezug hat, ist hier einmalig und eine Ausnahmestellung. Es ist uns wichtig, dass nicht irgendein Fest gefeiert wird, sondern dass diese Stadt sich und mit ihren Gästen feiert“, betont Stephan Schächterle von EPM Concept, der auch für das Bargteheider Stadtfest verantwortlich ist und früher auch in Oldesloe erfolgreich das Fest betreute.

In Ahrensburg stimmt die Stimmung zwischen ehrenamtlichen Organisatoren und der Profifirma, das war auch bei der Präsentation des Programms zu spüren. Das Stadtforum ist das entscheidende Bindeglied zu den Vereinen und Mitbürgern, Schächterle verfügt über die Erfahrung und ein prall gefülltes Notiz- und Adressbuch. So war es auch gar kein Problem, dieses Mal den Radio-Medienpartner Alsterradio gegen RSH auszutauschen – ein Wechsel auf hohem Niveau. „Wir wollten mal etwas Neues probieren und das Konzept von RSH überzeugte uns“, sagt Schächterle. Und die Vertreter des schleswig-holsteinischen Radiosenders lassen sich auch nicht lumpen: Sie haben zum Beispiel die Chartstürmer von Marquees mit im Schlepptau, die als einer der Höhepunkte des Fests am Sonnabend Hits wie „Vayamos Companeros“ oder „La Vid es Limonada“ auf die Bühne in der Großen Straße bringen werden. Keine abgehalfteren B- und C-Promis also, sondern Musiker, die tatsächlich in der aktuellen Musik- und Radiolandschaft noch Relevanz haben. Auch das ist längst nicht selbstverständlich für Stadtfeste.

Natürlich gibt es auch das „übliche Programm“ wie unzählige Buden und einen Haufen Coverbands verschiedenster Güteklasse. Antje Karstens vom Ahrensburger Stadtforum ist für das Programm in der Hagener Allee zuständig. Sie ist bekannt dafür auf erfahrene, qualitativ gute Musiker zu setzen. „Das, was man am Abend für eine gute Party halt braucht“, sagt sie. Das ist auch in diesem Jahr so. Auf ihrer Bühne ist die „Buddy Holly“-Show aus Hamburg das Glanzlicht am Freitagabend.

Ansonsten sind in der Hagener Allee auch so manche Tanzdarbietungen zu sehen. So zum Beispiel ein Showprogramm der Tanzschule Drehmoment, der Flamencoschule oder auch eine Tanzgruppe, die sich dem koreanischen Pop verschrieben hat. Ein wenig Raum wird aber auch den lokalen Nachwuchsmusikern wie „Lärmbelästigung“ und „Kelf“ eingeräumt. Die Vereine können sich wieder auf einer extra eingerichteten Meile präsentieren.

Nachdem es in der Vergangenheit etwas zäh gewesen sei, genug begeisterte Ahrensburger zu finden, die ihren Verein präsentieren wollen, sei das Angebot dieses Mal schon viel besser angenommen worden. Zum Programm gehört auch wieder der ökumenische Open-Air-Gottesdienst am Sonntagmorgen.

Der Ahrensburger TSV präsentiert einige seiner Sparten in der Manhagener Allee, wo am Abend ab 18 Uhr dann die DJs Martin Hoefling und Stephan Buchhorn die Regie übernehmen. Dass das Ahrensburger Stadtfest sein 30-jähriges Bestehen feiert, wird eher am Rande eine Rolle spielen, so Stadtforumschef Götz Westphal. Ein kleiner Wermutstropfen ist es, dass es nicht gelungen sei, die 700-Jahr-Feier der Stadt Ahrensburg in das große Fest zu integrieren. Eine Idee, die eigentlich auf der Hand liegt und logisch erscheint. „Wir hätten das gerne gemacht, hatten auch Ideen für ein Mittelalterdorf, doch die Politik war dagegen. Das nehmen wir so hin“, bedauert Westphal. Die Lokalpolitik habe Angst gehabt, dass die 700-Jahr-Feier im gesamten Trubel des Fests untergehen könnte. „Das ist jetzt so. Wir schmollen nicht, sondern freuen uns auf ein tolles Stadtfest.“

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