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Teamgeist : „Die Mannschaft ist enger zusammengerückt“

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Vor dem SH-Liga-Spiel beim TSV Bordesholm spricht Eichedes Trainer Oliver Zapel über den Saisonstart, die Rolle als Topfavorit und den neuen Geist bei seinen Fußballern.

Im Sommer ging es für die Fußballer des SV Eichede von der Regionalliga wieder zurück in die SH-Liga. Diverse Spieler verließen daraufhin den Club, einige Neue fanden den Weg zu den Stormarnern. Ein kleiner Umbruch, der nach den ersten fünf kräftezehrenden Begegnungen in zwei Wochen zu Saisonbeginn geglückt scheint. Der SVE ist noch unbezwungen, liegt aktuell mit elf Punkten (drei Siege, zwei Unentschieden) auf Rang drei des Tableaus der höchsten schleswig-holsteinischen Spielklasse. Im Stormarner Tageblatt spricht Eichedes Trainer Oliver Zapel über den Saisonstart und zieht ein erstes Zwischenfazit.

 

Oliver Zapel, zum Saisonauftakt ging es gegen Altenholz, Eutin, Schilksee, Dornbreite und Preetz. Sind sie zufrieden mit der Ausbeute nach diesem anspruchsvollen Beginn?

Wenn es überhaupt etwas zu bemängeln gibt, dann, dass wir es trotz einer guten Leistung trotzdem nicht geschafft haben, im Spiel gegen Eutin einen Sieg nach Hause zu bringen. Diese zwei Zähler hätte ich schon gerne noch gehabt.

Fünf Partien in zwei Wochen – kriechen ihre Spieler schon auf dem Zahnfleisch?

Vor der Partie gegen Preetz hätte ich deutlich „ja“ gesagt. Wir hatten zuvor viel investiert, zweimal sogar in Unterzahl ein Spiel beendet. Doch nach dem 4:0 haben mir die Spieler vermittelt, dass es gleich weiter gehen könnte.

Der SVE scheint enger zusammengerückt zu sein nach dem Abstieg. Täuscht der Eindruck von außen?

Nein. Es ist definitiv so. Wir haben jetzt eine Mannschaft, die untereinander auch nach einem Sieg konstruktiv und kritisch mit sich umgeht, sich die Meinung sagt. Ich bin froh, dass uns das in kurzer Zeit gelungen ist.

Von vielen Trainern wurde Eichede zum Topfavoriten erklärt. Nimmt ihr Team diese Rolle an?

Eigentlich ist das bei uns kein Thema. Wir wissen alle, dass jeder Kontrahent gerade gegen uns extrem heiß ist und alles versucht, uns Paroli zu bieten. Gerade daraus ziehen wir unsere Motivation und gehen an unsere Grenzen. Egal wie der Gegner heißt.

Am Sonnabend geht es zum TSV Bordesholm. Sie konnten sich bei der 1:6-Niederlage in Dornbreite zuletzt selbst einen Eindruck vom Aufsteiger machen. Welche Erkenntnisse haben sie gewonnen?

Zuerst einmal die, dass der FC Dornbreite, gegen den wir uns bekanntlich sehr schwer getan haben, besser ist, als es der Tabellenrang aussagt. Zum anderen, dass Bordesholm bei Standardsituationen gut verteidigt und gefährliche Konter fährt.

Aber der TSV muss bei einer so deutlichen Niederlage auch Schwächen offenbart haben?

Klar. Bordesholm hat ein sehr euphorisches Team, welches unbedingt Fußball spielen will. Nach dem Rückstand wirkten die Spieler dann aber sehr verunsichert und waren anfällig. Für uns ist das aber eigentlich egal. Wir bereiten uns unabhängig vom Vereinswappen auf jedes Spiel gleich vor, analysieren den Gegner per Video und wollen unser Spiel spielen.

Wo führt der Weg des SV Eichede in dieser Saison noch hin?

Das Match gegen Preetz hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Einstudierte Abläufe fruchten. Wir sind in der Lage, aus der eigenen Hälfte Spielzüge zu entwickeln und schlagen die Bälle nicht einfach lang nach vorn. Wichtig ist, dass wir das weiter zeigen. Dann wird man sehen, was dabei herauskommt.

Anpfiff: Sonnabend, 15 Uhr, auf der Sportanlage am Möhlenkamp in Bordesholm.

Schiedsrichter: Reichardt (Husum).

Nicht dabei: Marcel Anton (Ermüdungsbruch im Fuß), Krämer (Bänderriss im Sprunggelenk), Simon Koops, Leo Seiler (beide Arbeit), Dennis Wagner und Petrik Krajinovic.

Voraussichtliche Aufstellung: Berndt – Jan-Ole Rienhoff, Buchholz, Marschner – Janelt, Baloki, Heidenreich, Fischer – Maltzahn, Lechler, Kossowski.


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