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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 23:31 Uhr

Nachwuchs : Die Jugendwehr lebt

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

In Feldhorst wurde Stormarns 38. Hilfstruppe aus der Taufe gehoben

Es ist nicht alltäglich, dass eine Jugendfeuerwehr ins Leben gerufen wird. Mit Feldhorst ist jetzt die 38. Jugendfeuerwehr im Kreis Stormarn gegründet worden. Schon zum Start der Jugendfeuerwehr waren elf Jungen und vier Mädchen dabei. Zweieinhalb Jahre dauerte immerhin die Vorbereitung.

Die Jugendwehr sei eigentlich aus einer Schnapsidee heraus auf einem Amtsfeuerwehrfest in Klein Wesenberg entstanden, sagt, so Bürgermeister Jörg Lembke: „Ich habe bei den Wettkämpfen zugesehen und den Amtswehrführer gefragt, wie man eine Jugendfeuerwehr ins Leben ruft.“ Albert Iken sei gleich angesprungen und habe seither nicht mehr locker gelassen. Etwas vorsichtiger aber zeigten sich die Gemeindevertreter. Die nämlich wollten zunächst einmal wissen, was das denn koste. Aber schließlich waren auch die Gemeindevertreter überzeugt und ebneten den Weg, indem sie den Erlös des alten Feuerwehrautos gleich als erste Summe für die künftige Jugendfeuerwehr in den Haushalt einstellten.

Am 27. Januar hatten die Jugendlichen mit der Wahl eines Vorstandes die Weichen für die Jugendwehr gestellt. Gustave Robiller wurde zum Jugendgruppenleiter, Paul Robiller zum Jugendgruppenführer, Zeno Schmidt zum Schriftwart, Ben Schneid zum Kassenwart und Katharina Scheid zur Jugendsprecherin gewählt. Als Jugendwartin hält Heike Meyer mit ihrer Vertreterin Marie Klein die Truppe zusammen, und nachdem nun auch die persönliche Schutzausrüstung komplett ist, wird schon fleißig geübt, und das gleich zwei Mal im Monat.

Wehrführer Thomas Klein appellierte an die Jugendlichen, ihre Aufgaben und Verantwortung ernst zu nehmen. „Ihr werdet so gut ausgebildet sein, dass ihr bei den Wettkämpfen auf den Amtsfeuerwehrfesten den Erwachsenen zeigt, wie man gewinnt“, war sich der Bürgermeister sicher. Kreisbrandmeister Gerd Riemann bezeichnete die Gründung der Jugendwehr keinesfalls als Schnapsidee, sondern sprach „von einer guten und weisen Entscheidung“.

Bei der offiziellen Gründungsfeier mit viel Prominenz aus Politik und von der Feuerwehr überreichte der Bürgermeister Jörg Lembke seinem neuen Aushängeschild einen Wimpel. Kreisjugendwart Johann Hoffmann hatte ein Flachgeschenk dabei, genau wie auch Landrat Klaus Plöger. Amtsvorsteher Pauli Beeck hatte gar einen überdimensionalen Scheck dabei, und Albert Iken überraschte mit einem Maskottchen. Dem allerdings fehle noch der Name, so Iken der dabei die Jugendlichen aufforderte, einen Namen auszusuchen. Möglich, dass das Stofftier bald als „Albert“ oder „Plögi“ mit den Jugendlichen unterwegs ist.




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