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Trittau einst und Jetzt : Die Gemeinde wird zum Atelier

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Historischer Arbeitskreis Trittau (HAT) plant einen besodnere Ausstellung, die zu den Menschen kommt.

Der Historische Arbeitskreis ist wieder aktiv. Der vor 15 Jahren unter anderem vom heutigen Bürgermeister Oliver Mesch gegründete Arbeitskreis beschäftigt sich seit einem Jahr mit seinem ersten großen Projekt: Eine Ausstellung von Bildern bekannter Trittauer Orte in der Gegenüberstellung von gestern und heute. Die historischen Bilder stammen aus dem Amtsarchiv aus der Sammlung von Wolfgang Hoffmann, die neuen wurden überwiegend von Kai Schäfer gemacht.

„Das hat ein Jahr gedauert, weil man das passende Wetter abwarten wollte und wir ja alle auch berufstätig sind. Manchmal waren die Archivbilder gar nicht oder falsch beschriftet. Zudem haben die Fotografen versucht, die gleiche Perspektive wie bei den historischen Vorbildern einzunehmen“, berichtet Regina Brüggemann, Koordinatorin des Kreises. Ihr verstorbener Vater Herbert Brüggemann gehörte gemeinsam mit Heinrich Gosch, Hans-Joachim von Hartz und Hans-Jürgen Perrey zu den Gründungsmitgliedern.

Damalige Projekte waren geführte und virtuelle Stadtrundgänge und gemeinsam mit Dr. Perrey die Gestaltung des Buches „Trittau erzählt“. In seiner besten Zeit vor 15 Jahren hatte der Kreis etwa 30 Mitglieder, heute besteht der harte Kern aus zwölf Personen, die teilweise auch anderweitig aktiv sind. So gehört Bruno Scharnberg zum Stiftungsbeirat der „Trittauer Stiftung der Geschichtskultur“, die Gemeindevertreter Sabine Paap und Detlef Ziemann machen auch bei der Gruppe der Ahnenforscher mit und sind aktiv in der Interessengemeinschaft „Trittau-wiki“. Zudem gibt es eine große Anzahl an Interessierten. Die Stiftung unterstützt die aktuelle Aktion finanziell.

Die Bilderschau wird auf besondere Weise geplant: „Die Ausstellung kommt zu den Menschen“, erklärt Bruno Scharnberg. In den kommenden Wochen wollen die Mitglieder des Arbeitskreises Geschäftsleute ansprechen, um zu erreichen, dass die Bilder in deren Schaufenster oder im Laden gezeigt werden können. 84 Stück wurden auf Pappe geklebt und bieten einen guten Einblick in Trittau gestern und heute. Ziel ist die Eröffnung der ungewöhnlichen Schau zum Kunsthandwerkermarkt im Oktober. „Dann ist Trittauer voller Leute, die sich vielleicht auch für die Ausstellung interessieren und so die Geschäfte kennen lerne“, meint Brüggemann. Sie hofft auf viele Geschäftsleute, die die Idee unterstützen.

Nächste Projekte sind die Verbesserung der eigenen Internet-Homepage und die Beschreibung der Trittauer Straßen. Es gibt 129 Straßen in Trittau, von denen erst die Hälfte beschrieben wurde.


>Das nächste Treffen findet am Freitag, 21. August um 19.30 Uhr im Bürgerhaus statt. Interessiert sind willkommen.



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