zur Navigation springen

100 Musiker, 25 Konzerte, 19 Spielorte : Die Ahrensburger Musiknacht feiert Jubiläum

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Eventorganisatorin Felizitas Thuneke wartet in der 10. Ahrensburger Musiknacht mit interessanten Musikgrößen auf.

shz.de von
erstellt am 28.Nov.2015 | 06:00 Uhr

Knapp 100 Musiker werden dabei sein, 25 Konzerte an einem Abend an bis zu 19 Orten über die Bühne gehen: Die zehnte Ausgabe der Ahrensburger Musiknacht wird am 21. Mai auf die bewährten Stärken setzen, die Jahr für Jahr bis zu 2000 Besucher anlocken.

Die mittlerweile ein Jahrzent lang als Eventorganisatorin selbstständige Felizitas Thuneke hob die Veranstaltung aus der Taufe. „Ich kam vom Bluewave Festival auf Rügen. Überall auf der Insel spielten Bands an einem Abend“, berichtet Thuneke. „Ich frage mich, warum ich so etwas nicht eigentlich in der Stadt organisiere, in der ich lebe“, führt sie weiter aus. „Ich schlug das unserer damaligen Bürgermeisterin Uschi Pepper vor und und die war direkt begeistert. Und so hat es begonnen“, sagt sie.

Zu Beginn schlug der persönliche Geschmack Thunekes noch dominant durch. „Ich liebe Blues. Und daher war es am Anfang eher eine Bluesnacht. Doch ich möchte ja das bieten, was möglichst viele Leute hören und trotzdem den Anspruch bewahren“, beschreibt sie die für sie größte Veränderung der ersten zehn Jahre. Das Einbinden weiterer Stilrichtungen habe sich immer weiter fortgesetzt, so dass es aktuell so sei, dass jedes Jahr „noch ein Bisschen bunter“ wird. Allerdings bewegt sich all das in popmusikalischen Genres die sich im Bereich der Wurzeln der Rockmusik – wie Blues und Jazz – oder im Mainstream – wie Funk, Soul, Pop, Latin und Ska – abspielen. Punk, Metal, Rap. Avantgarde oder auch Electro wird man nicht so schnell auf der Musiknacht finden. Wahrscheinlich wäre das auch tatsächlich an dem Publikum vorbei, das sich als Stamm der Besucher herauskristallisiert hat. Es sind weniger die Freunde besonders experimenteller oder exotischer Musik, sondern Musikliebhaber, die eben einen gepflegten und gut abgehangenen Blues und Boogie Woogie schätzen oder Jazz, der auch nicht stört, wenn man dabei ein Gläschen Wein trinken möchte.

Die Musiknacht – und das ist ja durchaus auch eine Art der Würdigung – hat sich so zu einem Event entwickelt, bei dem man als Kulturinterressierter aus der Region gern dabei ist. Sehen und gesehen werden, spielt eine Rolle. „Mir ist es wichtig, dass die Musiker zufrieden sind und die Zuschauer natürlich auch. Sie sollen die gebotene Musik schätzen. Das gehört zusammen“, so Thuneke. Lange habe sie überlegt, welche Besonderheit sie für die zehnte Ausgabe veranstalten könnte. „Erst hatte ich an ein Best of gedacht, auf dem aus jeder Musiknacht mindestens ein Künstler auftritt“, berichtet sie. Doch dann habe sie sich geärgert, dass sie so manche aktuelle Bewerbung oder Entdeckung nicht unterbringen könnte. „Die Musiknacht funktioniert ja gut, wie sie immer war. Und daher werde ich auch diese zehnte Auflage genauso machen“, sagt Thuneke. Eine ganze Reihe Künstler hat sie bereits unter Vertrag genommen. Darunter sind bekannte Größen wie Black Patti, Steve Baker, Abi Wallenstein und Georg Schroeter mit Marc Breitfelder, die Stammgäste in Ahrensburg sind. „Man begegnet selten so vielen Kollegen in so entspannter Atmosphäre wie hier beim gemeinsamen Abschlussjam“, schwärmt Steve Baker.Neu dabei sind die „Rodgau Monotones“, die Thuneke aus „meiner späten Jugend“ kennt. Damals noch als Fan. Neu dabei ist unter anderem die australische Band
„Wishing Well“.

>Der Vorverkauf beginnt dieses Mal am 28. und 29. November mit besonderen Aktionen. Thuneke selbst wird am Sonnabend im CCA von 9:30 bis 19 Uhr Tickets für 25 Euro verkaufen. Das setzt sie am Sonntag im Park Hotel beim „Home for Christmas Konzert“ fort. Alle die dort Karten kaufen, nehmen an einer Verlosungsaktion mit attraktiven Preisen teil. Die ersten fünf Fans die alle bisherigen neun Programmhefte mitbringen, bekommen zwei Freikarten.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen