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Stapelfeld : Die A 1-Sanierung startet und wird 40 Prozent teurer

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Erneuerung wird etwa 23,8 Millionen Euro verschlingen. Autofahrer müssen über Monaten viel Geduld aufbringen.

von
erstellt am 20.Apr.2017 | 06:00 Uhr

Die vorbereitenden Asphaltreparaturen sind beendet. Am Montag nächster Woche starten die regulären Arbeiten zur Sanierung der A  1 zwischen Barsbüttel und Stapelfeld sowie der Anschlussstelle Stapelfeld. Für die Autofahrer heißt das, sich in den nächsten Monaten in Geduld zu üben: Die Fertigstellung des gesamten Abschnitts ist erst für den 8. Dezember vorgesehen.

Beim Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr in Lübeck hatte man mit Kosten von etwa 17 Millionen Euro gerechnet. Die Ausschreibung ergab allerdings eine Summe von 23,8 Millionen Euro beim günstigsten Anbieter, der Johann Bunte Bauunternehmung GmbH & Co. KG aus Wittenförden.

Dass es 40 Prozent teurer werde, sei der Marktlage geschuldet, sagt Jens Sommerburg, Leiter des Landesbetriebs. Es sei erkennbar, dass mit der größeren Zahl von Straßenbauprojekten zum Teil auch die Preise steigen würden. „Die Schätzungen sind eigentlich schon präzise, aber die tatsächlichen Ausschreibungsergebnisse sind schwierig zu benennen. Zudem wurde dieser Abschnitt zu einem sehr frühen Zeitpunkt kalkuliert“, betont Sommerburg.

Ab Montag wird zunächst die Verkehrsführung für die eigentlichen Bauarbeiten eingerichtet. Zwischen den Fahrspuren und zur Baustellenseite werden in mehreren Nächten ab 20 Uhr transportable Schutzwände aufgestellt. Der Verkehr kann dann nur einspurig fließen. Die Verkehrseinrichtung nimmt fünf Wochen in Anspruch, etwas mehr als gewöhnlich. „Das liegt auch daran, dass eine Überfahrt in einer Kurve liegt und dort die Höhenunterschiede zwischen den Fahrbahnen ausgeglichen werden müssen. Wir haben uns dafür entschieden, um die Baustellenlänge zu verkürzen“, so Jens Sommerburg.

Am 30. Mai beginnen die Arbeiten auf der Richtungsfahrbahn Hamburg. Der gesamte Straßenaufbau, die Entwässerung, Beschilderungen und Schutzeinrichtungen, Abdichtungen und Beläge der Brücken sowie die Rampen auf der Westseite der Anschlussstelle Stapelfeld werden erneuert. Der Verkehr wird auf der anderen Autobahnseite mit je zwei mindestens drei Metern breiten Spuren geführt.

Bis voraussichtlich 30. August bleibt auch die Westseite der Anschlussstelle Stapelfeld gesperrt. Die Umleitung aus Richtung Norden führt über die Abfahrt Ahrensburg und Siek nach Stapelfeld. Wer von dort gen Süden will, wird über Braak und Stemwarde nach Barsbüttel geführt. Lkw-Fahrer, die von Hamburg Richtung Lübeck oder Kiel wollen, legt Straßenbauamtsleiter Jens Sommerburg eine großräumigere Umfahrung nahe: Über die A  24 und die B  404 zum Kreuz Bargteheide: „Das ist zwar kilometermäßig länger, zeitlich aber vermutlich kürzer.“

Ab September wird die Fahrbahn Richtung Lübeck erneuert und die Ostseite der Anschlussstelle Stapelfeld gesperrt.

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