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Stormarner Tageblatt

14. Dezember 2017 | 14:33 Uhr

Terminstress : DFB-Pokal im Visier

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der VfB Lübeck ist an Ostern im Terminstress. Heute wollen die Grün-Weißen beim SSV Güster den Sprung ins Landespokal-Finale schaffen. Am Montag sind die Lübecker in der Fußball-Regionalliga beim Goslarer SC gefordert.

shz.de von
erstellt am 04.Apr.2015 | 07:55 Uhr

Gleich zwei Mal muss Fußball-Regionalligist VfB Lübeck über die Osterfeiertage ran. Heute (12.30 Uhr) gilt es für die Grün-Weißen, die Hürde im SHFV-Pokal beim Verbandsligisten SSV Güster zu nehmen. Montag (14 Uhr) muss die Skwierczynski-Elf in der Liga beim Goslarer SC ran.

In Güster will man trotz der Regenfälle der vergangenen Woche unbedingt kicken. Und das will man auch beim VfB. „Es wäre schön, wenn wir diese Partie endlich austragen könnten“, sagte Abwehrspieler Dennis Wehrendt. Bereits zwei Mal hatte das Halbfinalspiel über die Bühne gehen sollen. „Die Partie ist für uns eine der wichtigsten der Saison“, hat Sportvorstand Wolf Müller eine klare Meinung. Nicht zu Unrecht: Gewinnt der VfB, hat er nicht nur 10  000 Euro und ein Heimspiel im Finale gegen Drittligist Holstein Kiel (voraussichtlich am 29. Mai) sicher. Verteidigen die Kieler zudem ihren Rang unter den ersten Vier der 3. Liga, die sich automatisch für den DFB-Pokal qualifizieren, stünden auch die Lübecker in der sportlich und finanziell lukrativen bundesweiten Hauptrunde, wo allein 140  000 Euro Fixeinnahme aus dem DFB-Topf auf jeden Teilnehmer warten. „Wir wollen in den DFB-Pokal“, sagt Trainer Denny Skwierczynski.

In Güster wird deshalb trotz des Zwei-Klassen-Unterschieds, der sich im August bereits im Wettbewerb „Meister der Meister“ in einem 9:1-Sieg der Lübecker widerspiegelte, nicht experimentiert. Die stärkste Elf soll spielen, wobei auf einigen Positionen inzwischen wieder großes Gedränge herrscht. Vor allem im Mittelfeld hat Skwierczynski die Qual der Wahl. „Wir haben Respekt vor Güster und wissen, dass im Pokal einiges passieren kann. Daher müssen wir die richtige Einstellung auf den Platz bringen“, fordert der Coach.

Zwei Tage später beim Goslarer SC wird Skwierczynski vermutlich auf einigen Positionen wechseln. „Wir werden die Belastungen dosieren“, erklärte er. Kapitän Moritz Marheineke ist nach der fünften Gelben Karte in der Liga ohnehin gesperrt. Mit einem Sieg beim GSC könnten die Lübecker, die zuletzt zehn Spiele ohne Niederlage blieben, erstmals in dieser Saison Platz vier erklimmen. Ob die Partie im dritten Anlauf stattfindet, war gestern angesichts der Schneefälle im Harz aber noch nicht gesichert. Am Sonntag soll eine Platzkommission entscheiden.

Derweil vermeldete der VfB, dass bei Finn Thomas die Option auf eine Vertragsverlängerung bis 2016 gezogen wurde. Zum anderen wurde auch Cemal Sezer, 19-jähriger Mittelstürmer aus der eigenen A-Jugend, mit einem Ein-Jahres-Vertrag für die kommende Regionalliga-Saison ausgestattet.

Anstoß in Güster: Heute, 12.30 Uhr, Roseburger Str. 20, 21514 Güster – SR: Jörn Göttsch (Lütjenburg) – Voraussichtliche VfB-Aufstellung: Toboll – Bohnsack, Wehrendt, Marheineke, Knechtel – Voß, Wölk – Thiel, Meyer, Senger – Richter.

Anstoß in Goslar: Montag (14 Uhr), Osterfeldstadion, Osterfeld 10, 38640 Goslar – SR: Patrick Mewes (Laatzen) – Voraussichtliche VfB-Aufstellung: Toboll – Bohnsack, Wehrendt, Nogovic, Sirmais – Theißen, Wölk (Lange) – Thomas, Pauer, Suew – Richter. – Es fehlen: Steinfeldt (Kreuzbandriss), Dümmel (Trainingsrückstand), Marheineke (nur in Goslar, 5. Gelbe Karte), Sirmais, Thomas (beide wohl nur in Güster, muskuläre Probleme).


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