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Nachbarschaftsduell : Derbystimmung kommt bei Verbandsligisten nicht auf

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Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Es ist ein Stormarnderby, doch die Fußballer des TSV Trittau und des WSV Tangstedt sehen die Partie am Sonntag (15.30 Uhr) nicht als Nachbarschaftsduell – schließlich liegen 30 Kilometer zwischen beiden Orten. Für Oldesloe ist ein derweil ein Sieg in Mölln Pflicht

Mehr als 30 Kilometer liegen zwischen den Fußballplätzen des TSV Trittau und des WSV Tangstedt. Kein Wunder also, dass so richtige Derbystimmung vor dem Duell der beiden Stormarner Verbandsligisten (morgen, ab 15.30 Uhr; Trittau-Arena, Großenseer Straße) nicht aufkommen mag. Direkte Nachbarn indes sind beide Teams in der Tabelle, Trittau ist Elfter mit zwei Punkten Vorsprung auf den WSV, der Rang zwölf inne hat.

Trittaus Coach Matthias Räck ist durchaus zufrieden mit dem bisherigen Auftreten seiner Elf. Es hätten zwar ein paar Zähler mehr als die bisher gesammelten zehn sein dürfen, aber spielerisch haben die TSV-Kicker immer wieder überzeugen können. Das kann WSV-Coach Bernd Begunk von seiner Mannschaft nicht gerade behaupten. Zudem beklagte der Wilstedter Trainer zuletzt mangelnden Ehrgeiz bei einigen seiner Schützlinge. „Einige geben zu schnell auf, wehren sich nicht gegen Niederlage – das stinkt mir gewaltig“, so Begunk, dem allerdings die personellen Alternativen fehlen, um entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. „Irgendwas wird mir aber schon noch einfallen, um dem einen oder anderen Mal einen Denkzettel zu verpassen“, kündigte Begunk Konsequenzen vor der morgigen Partie an. Trittaus Coach Matthias Räck wird sein Team im Kreisderby gegen den WSV hingegen zwangsläufig umbauen müssen. Marcel Anton und Keeper David Schmechel sind rotgesperrt. Zudem verletzte sich unter der Woche Janek Wrede im Training am Knöchel, neben einem Bänderriss besteht der Verdacht auf eine Knochenabsplitterung – sodass dem Kapitän eine längere Pause droht.

Ganz andere Sorgen hat indes Sven Buntfuß vor der morgigen Aufgabe des von ihm trainierten VfL Oldesloe beim noch sieglosen Tabellenschlusslicht Möllner SV. Die Oldesloer stehen mit sechs Punkten auf dem Konto nur aufgrund der besseren Tordifferenz noch vor dem Sereetzer SV auf Rang 14 und nicht auf einem Abstiegsplatz. Nach zwei Niederlagen in Serie sind die VfL-Kicker somit beim Aufsteiger morgen zum Siegen verdammt, wollen sie nicht weiter abrutschen. „Spielerisch konnte ich der Mannschaft zuletzt keinen Vorwurf machen – allein die Durchschlagskraft im Angriff gibt es zu bemängeln“, sagte Buntfuß zuletzt und hofft auf Besserung. Den zweiten Sieg in Folge will nach dem 5:1 zuletzt gegen Mölln zeitgleich der VfL Tremsbüttel beim TuS Lübeck einfahren.

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erstellt am 21.Sep.2013 | 08:00 Uhr

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