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Derby ohne Tor und Struktur – Trainer dennoch zufrieden

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Verbandsliga: Coaches deuten schwache Partie zwischen Tremsbüttel und Trittau als Aufwärtstrend

Keine Tore und fußballerische Magerkost bekamen die Zuschauer beim Stormarn-Derby der Fußball-Verbandsliga zwischen dem VfL Tremsbüttel und dem TSV Trittau zu sehen. Dabei werteten die Trainer beider schwächelnder Teams die Partie als Leistungssteigerung im Vergleich zu den vergangenen Wochen. „Wir müssen zufrieden sein“, sagte Tremsbüttels Coach Marco Schier: „Die Mannschaft ist momentan nicht in der Verfassung das Spiel zu spielen, das wir uns vorstellen. Ich hatte aber nie Angst, dass wir das Spiel verlieren würden.“ Sein Gegenüber Matthias Räck analysierte dagegen: „Ich bin total zufrieden. Wir wollten, dass die Null steht – und hätten Tremsbüttel sogar schlagen können. Wenn wir ein, zwei Tore gemacht hätten, hätte sich niemand beschweren können.“

Dass Defensive beim TSV vorerst Trumpf ist, wurde schnell klar. Hinten standen die Südstormarner einigermaßen stabil, in der Offensive aber fanden sie zunächst nicht statt. Tremsbüttel hatte dadurch zwar leichte Feldvorteile, Gefahr beschworen die Gastgeber aber kaum herauf. Wenn etwas nach vorn ging, dann entwickelte sich die Szene auf beiden Seiten als Zufallsprodukt aus Befreiungsschlägen. Da dadurch das Mittelfeld überbrückt wurde, kam kein geordnetes Spiel zustande. Immerhin: Jascha Fahrenkrog hätte für den VfL die Führung erzielen können, setzte den Ball aber neben das Tor (23.). Auf der Gegenseite vergab Patrick Rösler, als er aus kurzer Distanz und spitzem Winkel den Ball vorbeischoss (44.) – das wäre ein Paukenschlag gewesen.

Nach dem Seitenwechsel versuchte zumindest Tremsbüttel, mehr Struktur in seine Aktionen zu bekommen, agierte aber ohne richtigen Zug zum Tor. In die Karten spielte den Gastgebern die Gelb-Rote Karte für Trittaus Philipp Stirl, der nach wiederholtem Foulspiel den Platz verlassen musste (64.). Der VfL setzte fortan mit der Hereinnahme von Henrik Bischkopf und Jan Vogelsang noch mehr auf Offensive, doch der letzte Pass war stets zu ungenau. So prüfte lediglich Jonas Fahrenkrog TSV-Keeper Karl-Oskar Plichta (88.) – mehr bekamen die Zuschauer nicht zu sehen.

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erstellt am 30.Sep.2013 | 08:00 Uhr

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