Der Volkspark ist jetzt komplett

Vertreter der ehemaligen Stiftung Volkspark und des Verschönerungsvereins pflanzten  die  Bäume vor (v. l.) Ottmar Engelke, Klaus Rühmeier, Kurt Iden, Hans Andresen, Günter Stichnote, Ernst Wagner und Bürgermeister Dr. Henning Görtz. Foto: jpm
Vertreter der ehemaligen Stiftung Volkspark und des Verschönerungsvereins pflanzten die Bäume vor (v. l.) Ottmar Engelke, Klaus Rühmeier, Kurt Iden, Hans Andresen, Günter Stichnote, Ernst Wagner und Bürgermeister Dr. Henning Görtz. Foto: jpm

Ein Baum für die Liegewiese im Bargetheider Freibadgelände

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20. Mai 2011, 08:27 Uhr

Bargteheide | 45 Jahre nach ihrer Gründung hat die Bargteheider Stiftung Volkspark ihr Werk vollbracht. Als allerletzten Akt stiftete das Gründungsmitglied Hans-Heinrich Gaycken jetzt einen Baum für die Liegewiese auf der Westseite des Freibadgeländes. Zwei weitere Bäume hat die Baumschule Andresen gespendet, und auch der Verschönerungsverein VVB beteiligte sich an der gestrigen Pflanzaktion.

Eine Blutbuche, Spitz- und Rotahorn sowie eine Buche sollen den Badegästen in Zukunft Schatten spenden. Damit die Bäume Wurzeln im Erdreich fassen, wurden gestern noch drei Kubikmeter Mutterboden angeliefert. "Die Humusschicht ist hier nur etwa 20 Zentimeter stark, darunter ist eine Kiesschicht", sagte Hans Andresen, der bei der Aktion kräftig mit angepackt hat.

Der Kies hat aber dazu beigetragen, dass die Wiese überhaupt benutzbar ist. "Früher war sie nach Regenfällen lange eine Seenplatte", stellte Klaus Rühmeier vom VVB fest. Auch das hat die Stiftung geändert. Vor zwei Jahren wurde die Wiese zum 40-jährigen Bestehen des Freizeitbads drainiert. 20 000 Euro hatte die inzwischen aufgelöste Stiftung dafür investiert. "Das war eine tolle Aktion, die das Gelände erheblich aufgewertet hat", lobte Bürgermeister Dr. Henning Görtz.

1966 wurde die Stiftung ins Leben gerufen, um aus dem schlammigen Badeteich, der in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts im Volkspark angelegt wurde, ein reguläres Freibad zu schaffen. Drei Jahre später wurde es eingeweiht. Das Bad ist seitdem stets auf Zuschüsse angewiesen geblieben, hat aber zur Attraktivität der Stadt erheblich beigetragen.

Deshalb wird auch in den kommenden drei Jahren ordentlich in die Technik investiert. Weit mehr als eine Million Euro ist dafür eingeplant, auch wenn die Besucher davon nichts sehen werden. "Die Schwallwasser-

Situation wird verbessert und Filter werden erneuert", sagt der Bürgermeister. Außerdem soll die Folie an den Becken ausgetauscht werden. Die Kommunalpolitiker seien sich einig, so Görtz: "Sie stehen zum Freibad, weil es ein Stück Lebensqualität darstellt."

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