Rückhalt : Der Torwarttrainer steht erneut zwischen den Pfosten

Seine Erfahrung auf dem Platz ist gefragt: Eichedes Torwart(trainer) Fabian Lucassen (Mitte) erhält vorerst das Vertrauen.
Seine Erfahrung auf dem Platz ist gefragt: Eichedes Torwart(trainer) Fabian Lucassen (Mitte) erhält vorerst das Vertrauen.

Fußball-SH-Ligist SV Eichede schafft mit Fabian Lucassen die Trendwende. Der 27-Jährige erhält auch am Sonnabend gegen Eutin den Vorzug vor seinem „Schüler“ Julian Barkmann.

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12. Dezember 2014, 06:00 Uhr

Er hat seinen Anteil an der Trendwende beim SV Eichede: Mit Fabian Lucassen zwischen den Pfosten gewann der Fußball-SH-Ligist zwei seiner letzten drei Spiele. Zuvor hatte es vier Pleiten am Stück gegeben. Auch Dank der Präsenz des neuen alten Schlussmannes, der der Defensive der „Bravehearts“ Stabilität verleiht, verhinderten die Steinburger ein Abrutschen in der Tabelle. Daher wird der 27-Jährige im Verfolgerduell am Sonnabend (14 Uhr) in Eutin erneut den Vorzug vor Julian Barkmann erhalten – seinem Schüler: Lucassen ist eigentlich Torwarttrainer beim SVE.

„Ich sehe keinen Grund, etwas zu ändern. Als Julian krankheits- und berufsbedingt nicht dabei war, hat Fabian überzeugt. Wir leben im Moment auch von seiner Erfahrung und Ausstrahlung. Seit seiner Anwesenheit hat sich auch das Spiel gegen den Ball erheblich verbessert“, lobt Trainer Oliver Zapel den 1,90-Meter-Hünen. Allerdings: Zu einer Dauerlösung soll Lucassen nicht werden. „Fabian ist als Torwarttrainer eingeplant, wird nur im letzten Pflichtspiel des Jahres noch einmal auflaufen“, stellt Zapel klar.

So ist es auch kein Geheimnis, dass die Verantwortlichen des SVE weiter Ausschau halten nach Alternativen im Tor – obwohl Fynn Berndt zeitnah zurückkehren wird. „Bei Fynn muss man abwarten, wie schnell er nach seiner schweren Schulterverletzung wieder loslegen kann. Wir schauen uns auch auf anderen Positionen um“, betont Zapel.

Wie viele Neue kommen werden, vermag der 46-Jährige allerdings nicht zu sagen. „Wir müssen erst Gespräche mit unseren Spielern führen und abklären, in welchem Umfang sich jeder einbringen kann. Aber einen Ersatz für Jakub Heidenreich, der zurück in seine Heimat geht, benötigen wir auf jeden Fall. Idealerweise einen Linksfuß“, erklärt Zapel vor dem Duell mit Eutin.

Vor sechs Wochen wäre die Partie noch das Spitzenspiel gewesen. Doch nach einer zwischenzeitlichen Krise kämpfen beide Teams am Sonnabend darum, den Anschluss an den TSV Schilksee nicht zu verlieren. Die Zuversicht und Motivation beim SV Eichede ist nach zwei Siegen groß, sich vor der Winterpause eine gute Ausgangsposition im Aufstiegsrennen zu erarbeiten. „Ich muss den Jungs vor dem Spiel in Eutin nicht viel sagen, sondern sie eher bremsen“, betont Zapel.

Anpfiff: Sbd., 14 Uhr, am Steinredder in Eutin.

SR: Falk Schmidt (Husum).

Nicht dabei: Fynn Berndt (Schulterverletzung), Simon Koops (Knie) und Dennis Wagner; Fraglich: Arnold Lechler (Bänderverletzung).

Voraussichtliche Aufstellung: Lucassen – Krajinovic, Jan-Ole Rienhoff, Marschner – Kossowski, G. Schubring, Seiler, Fischer – Baloki, Janelt, Maltzahn.

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