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Bargteheide : Der „Schock-Geber“ aus dem Wandkasten

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bargteheide schafft Defibrillatoren an, braucht mehr Geld für ein Flüchtlingsheim und öffnet die Straße Eckhorst wieder.

Kleines Gerät mit großer Wirkung: Ein Defibrillator kann im Notfall Leben retten. Davon sind immer mehr Städte und Kommunen überzeugt und schaffen sich die handlichen Lebensretter an. Jetzt verfügt auch Bargteheide über drei Defibrillatoren. Einer hängt am Sportzentrum und ein weiterer in der Sporthalle der Dietrich-Bonhoeffer-Schule. Auch für das Rathaus wurde ein baugleiches Gerät gekauft. Der Stückpreis beträgt rund 1100 Euro.

„Die Notwendigkeit für solche Geräte ist da“, betont Bürgermeister Henning Görtz in seinem Verwaltungsbericht zur nächsten Stadtvertretersitzung (5. 11., 19 Uhr, Stadthaus) und ergänzt: „Eine Schulung hat bereits stattgefunden.“ Dabei sind die Geräte selbsterklärend. Der jeweilige Anwender wird akustisch angeleitet.

Diese so genannten „Schock- oder Strom-Geber“ sind in einem Wandkasten inklusive Alarmfunktion untergebracht. Bei Entnahme ertönt ein akustisches Signal. Das solle, so Görtz, eine nicht zweckdienliche Verwendung verhindern. Im nächsten Jahr sollen alle Sporthallen der Bargteheider Schulen mit Defibrillatoren ausgerüstet werden.

Das Stadtparlament wird sich am nächsten Mittwochabend mit dem Stellenplan, den wir bereits vorstellten, beschäftigen. Es gibt vier Stellen mehr. Derzeit hat Bargteheide 151 Mitarbeiter. Kosten: 5,5 Millionen. Durch die Stellenvermehrung inklusive Tarifsteigerung gehen die Kosten 2015 auf 5,9 Millionen Euro rauf.

Mehr Geld wird auch für die Flüchtlingsunterkunft, Alte Landstraße 89, benötigt, wo derzeit Raummodule (Wohncontainer) entstehen. Ausgegangen war die Vewaltung von 275 000 Euro. Am Ende werden es 49 000 Euro mehr sein. Dieser außerplanmäßigen Ausgabe muss die Stadtvertretung noch zustimmen. Im nächsten Jahr geht Bargteheide – wie berichtet – von weiteren 50 Flüchtlingen aus.

Bei den Straßenbaumaßnahmen „sind wir auf der Zielgeraden“, betont der Verwaltungschef. In Kürze sollen folgende Bereiche abgeschlossen sein: B 75 in den Gemeinden Delingsdorf und Elmenhorst sowie in der Stadt Bargteheide. Derzeit und bis voraussichtlich 8. November laufen noch Arbeiten in vier Abschnitten: Alte Landstraße bis Wurth, Wurth bis Einmündung Lohe, Lohe bis Einmündung Südring, Südring bis Einmündung Westring.

Die Eröffnung des 2. Bauabschnitts der innerörtlichen Entlastungsstraße (25. September) hat sich bereits nach dem ersten Tag gelohnt: „Die verkehrliche Funktion wird voll erfüllt. Die Straße wird gut angenommen, die Innenstadt entlastet“, so Görtz. Die Straße Eckhorst soll Ende 2014/Anfang 2015 wieder geöffnet werden. „Wir sind den Einwendungen der Anlieger nachgekommen“, sagt der Bürgermeister, und rechtlich auf der sicheren Seite.

 

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erstellt am 01.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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