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Ahrensburg : Der Schlosspark bis zur Innenstadt – warum nicht?

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der Ahrensburger Jugend-Workshop brachte viele Anregungen und Wünsche zur Stadtentwicklung.

„Jugend an die Macht“ könnte man in Anlehnung eines Grönemeyer-Textes den Jugend-Workshop zum Ahrensburger Innenstadtkonzept beschreiben, der in dieser Woche im „JuKi 42“ stattfand. Wie sehen Jugendliche ihre Stadt, was ist gut, was weniger gut, was fehlt? „Etwas mehr Beteiligung wäre schön gewesen“, befand Bürgermeister Michael Sarach, „immerhin geht es doch um die Gestaltung eurer Stadt.“ Aber: Das Fazit des Abends konnte sich dennoch sehen lassen.

Kein Bolzplatz in der Stadt
Die Vorschläge und Anregungen reichten von einer Erweiterung des Schlossparks bis zum Areal der Schlosskirche bis zur Öffnung der Sportplätze auf dem Stormarnplatz für alle Interessierten. „Wenn der Schlosspark bis an die Innenstadt reicht, wäre doch auch die Anbindung des Schlosses besser“, würden die Jugendlichen dafür die Lübecker Straße „opfern“. Der Autoverkehr könnte über die Straße Woldenhorn in die Innenstadt, argumentierten die jungen Stadtplaner.

Dass die Fußballplätze auf dem Stormarnplatz nur für Vereine zugänglich sind, fanden viele der Teilnehmer „ärgerlich“. Es gebe keinen Bolzplatz in der Stadt, kam dabei auch heraus, dass die Wiese neben den Fußballplätzen stärker als gedacht von den Jugendlichen angenommen wird – „im Sommer ist das ein wunderbarer Treffpunkt“, formulierte es einer von ihnen. Wunsch: Vielleicht ein paar Bänke und Bäume.

Die marode Skateranlage müsse dringend ersetzt werden – möglichst gegen eine etwas größere, aber am selben Standort, wünschen sich die Jugendlichen auch mehr Bänke auf der Schlosswiese und vor allem bessere und breitere Radwege in der Innenstadt. Gefährlich sei die Situation an der Kreuzung Rathausstraße/Große Straße Übergang zum Rondeel: Autofahrer beachten oft weder Fußgänger noch Radfahrer, schlugen die Jugendlichen vor, die Fußgängerzone vom Rondeel bis in die Große Straße hinein, Höhe Klaus-Groth-Straße, zu verlängern.

Zu schmale Radwege, zu viele Autos
Und ein Kino? Ja, aber nicht an oberster Stelle der Wunschliste. Viel lieber hätten die Jugendlichen eine Begrünung des CCA-Vorplatzes und „nicht so langweilige Brunnen“ an der Großen Straße. Das seinerzeit vielgerühmte Konzept bei der Umgestaltung dieser Flaniermeile ist nach Ansicht der Jugendlichen mehr als fehlerhaft. „Zu schmale Radwege, zu viele Autos“.

 

 

Am Sonnabend, 21. November, findet eine Bürgerwerkstatt zum Thema Innenstadtkonzept im Peter-Rantzau-Haus statt: 14 bis 18 Uhr.

 


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