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3500 Unterschriften : Der Park in Reinfeld hat endlich einen Namen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Initiative Pro Park präsentiert Stadtverordneten die Umfrageergebnisse. 500 Vorschläge kamen zusammen. Weitere Aktionen zum Erhalt der Grünanlage geplant

Die Reinfelder identifizieren sich mit „ihrem“ Park gegenüber der Matthias-Claudius-Kirche. Das beweisen nicht nur die rund 3500 Unterschriften, die die Bürgerinitiative Pro Park im letzten Herbst für den Erhalt der Grünfläche im Zentrum der Stadt sammelte, sondern auch die rege Beteiligung an einer Umfrage. Gesucht wurde ein Name für das ehemalige Stiftsgelände – rund 500 Bürger beteiligten sich. Am Ende setzte sich der Name „Neuhöfer Park“ mit rund 40 Prozent der Stimmen klar vor „Bürgerpark“ (32 Prozent) und „Stiftsgelände“ (16 Prozent) durch.

„Es kamen auch andere ausgefallene Vorschläge wie ‚Bürgermeister-Horn-Park‘ oder „Oase der Stille“, sagt Eva Oldenburg, seit Anfang an Mitstreiterin bei Pro Park. Mit dem Ergebnis der Umfrage zeigen sich die Mitglieder der Bürgerinitiative vollauf zufrieden. „Neuhöfer Park“ gehörte auch zu ihren heimlichen Namensfavoriten. Nun möchte Pro Park das Ergebnis der Umfrage den Stadtverordneten vortragen und hofft natürlich auf einen positiven Bescheid. „Eigentlich kann uns das wohl keiner abschlagen“, zeigt sich Jens Löper zuversichtlich, dass die Stadtverordneten die Erlaubnis zur Namengebung und zum Aufstellen eines Schildes geben. Um dieses werden sich die Ehrenamtlichen selber kümmern.

Schade finden es die Mitglieder, dass die Stadtverordnetenversammlung vom 3. auf den 24. September verschoben wurde. „Wenn wir die Entscheidung der Stadtverordneten eher wüssten, könnten wir im Park im Herbst noch etwas machen“, bedauert Löper. Dann wird nämlich darüber abgestimmt, ob der B-Plan zur Modernisierung der Innenstadt die Zuwegung über die Grünfläche für die Grundstücke am Neuhöfer Teich beinhalten wird.

„Wir plädieren an die Stadtverordneten, die Variante vollends auf dem B-Plan zu streichen“, so Löper. Schließlich seien im Falle einer Bebauung der hinteren Grundstücke am Teich noch weitere Alternativen – zum Beispiel über den Markant-Parkplatz – möglich.

Geplant sind weitere Aktionen wie das Aufstellen von neuen Lampen und das Anlegen von Beeten. Eine weitere Idee schwirrt in den Köpfen der Park-Befürworter herum, wird jedoch noch nicht verraten. Löper: „Wir warten jetzt die Entscheidung der Stadtverordneten ab, dann lüften wir das Geheimnis.“ Pro Park wird weiter für die Idylle am Teich kämpfen.

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erstellt am 29.Aug.2013 | 12:15 Uhr

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