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Stormarner Tageblatt

21. Oktober 2017 | 07:42 Uhr

Lütjensee : Der Nachwuchs freut sich schon

vom

Richtfest an der neuen Lütjenseer Krippe in der Großenseer Straße / Eröffnung der Einrichtung am 1. August

shz.de von
erstellt am 18.Mai.2013 | 09:40 Uhr

Lütjensee | In Lütjensee geht’s Schlag auf Schlag: Knapp vier Wochen nach der Grundsteinlegung wurde jetzt Richtfest für die neue Krippe an der Großenseer Straße gefeiert. 870 000 Euro werden dafür von der "Planung bis zum Teller" ausgegeben, wie es Bürgermeisterin Ulrike Stentzler ausdrückte. 396 000 Euro gibt es als Zuschuss von Kreis und Land dazu. Obwohl der Bau durch den langen Winter ein Vierteljahr in Verzug ist, rechnen Stentzler und der Bauausschussvorsitzende Harry Gehrken mit der Inbetriebnahme wie geplant zum 1. August. "Nächste Woche kommen schon die Fenster rein, die Arbeiter arbeiten Extraschichten", lobte der Baufachmann.

Mit dabei waren auch die ersten künftigen Nutzer, Franziska und Patrick Marsian mit Clara Florentine (7 Monate) und Julia Heider mit Moritz (8 Monate). Die beiden Kleinen sollen mit 15 Monaten beziehungsweise im Jahr 2014 die neue Krippe besuchen. Von 20 Plätzen sind bereits zwölf vergeben.

Auch die Betriebsleiterin des Trägers, der Vereinigung Kitas Nord aus Hamburg, Ines Kische, nahm die neue Einrichtung in Augenschein. Sie verriet, dass bereits fünf Erzieherinnen verpflichtet werden konnten. Die Leitung der neuen Krippe wird die Sozialpädagogin Maren Kunert übernehmen, die in nächster Zeit in die Region umziehen will. "Es gab viele Initiativbewerbungen, wir waren in der glücklichen Lage, uns unsere Mitarbeiter aussuchen zu können", berichtete sie. Die Krippe wird je eine Gruppe von 8 bis 15 Uhr und 8 bis 17 Uhr sowie einen Frühdienst von 7 bis 8 Uhr anbieten.

2010 liefen die ersten Planungen an, 2011 wurden die Beschlüsse gefasst, ein Grundstück und ein Architekt gesucht, im April 2013 war Grundsteinlegung. "Nichts ist wertvoller als unsere Kinder", betonte Ulrike Stentzler und kündigte eine gute Zusammenarbeit mit der Kirchengemeinde an. "Es geht um den pädagogischen Austausch, den Übergang der Dreijährigen und Übergangslösungen für Zwei- bis Dreijährige", erläuterte sie.

Kleines Detail am Rande: Für Susanne Dietrich, Fachdienstleiterin für Jugend-, Sport- und Kulturangelegenheiten im Amt Trittau, war es die letzte Amtshandlung. Sie wechselt zum 1. August in die Gemeinde Halstenbek und übernimmt dort die Fachbereichsleitung für den Bürgerservice. "Mir fällt der Abschied schwer, obwohl ich mich auf die neue Aufgabe freue", sagte sie. Vor dem Wechsel hat sie noch einige Wochen Urlaub, denn es gilt immerhin 250 Überstunden "abzubummeln".

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