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Stormarner Tageblatt

17. August 2017 | 14:02 Uhr

Der Monat war zu mild und zu nass

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Am 7. November war es mit 16,9 Grad am wärmsten / Der meiste Regen fiel am 15. November / Erste Schneeflocken

Der November dieses Jahres fiel mit einer mittleren Temperatur von 7,8 Grad und einem Temperaturplus von 3 Grad deutlich zu mild aus. Das geht aus der monatlichen Wetterbilanz hervor. Von einem kleinen Dämpfer zu Monatsbeginn einmal abgesehen, gelangte in den ersten beiden Dekaden durchweg sehr milde Luft zu uns. So lagen die Temperaturen meist bei Werten um 15 Grad. Am wärmsten wurde es mit 16,9 Grad am Sonnabend, 7. November.

Das Wetter zeigte sich allerdings unter Tiefdruckeinfluss meist wechselhaft. Zwar kam an manchen Tagen auch zeitweise die Sonne zum Vorschein, oft bestimmten aber dichte Wolken den Himmel, und immer wieder gab es Regengüsse. Am Sonntag, 15. November, wurde dabei mit 24,3 Litern pro Quadratmeter der höchste Tagesniederschlag gemessen.

Erst zu Beginn des letzten Drittels setzte sich polare Kaltluft durch und die Temperaturen gingen deutlich zurück. Am Dienstag, 22. November, lag der Höchstwert tagsüber nur noch bei 1 Grad. In der Nacht zuvor sanken die Temperaturen auf den Tiefstwert des Monats von minus 2 Grad. In dieser Phase fielen auch die ersten dicken Schneeflocken. Mit einer südwestlichen Strömung wurde allerdings zum Monatsende hin erneut milde Luft herangeführt.

Das Wetter blieb unbeständig bei zum Teil stürmischen Winden. Der November fiel nicht nur deutlich zu mild, sondern auch zu nass aus. Die über den Monat aufsummierte Niederschlagsmenge war doppelt so hoch wie das langjährige Klimamittel der Jahre 1981 bis 2010. Die Sonnenscheindauer erreichte ihren Sollwert.



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erstellt am 05.Dez.2015 | 00:32 Uhr

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