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Stormarner Tageblatt

23. Oktober 2017 | 12:17 Uhr

Bad Oldesloe : Der Markt zum Advent

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Mehrere 1000 Besucher kamen zum Adventsmarkt der Stadt in die Stormarnhalle. Zum ersten Mal wurden auch Kutschfahrten angeboten.

Nicht nur beim Vogelschießen und auf dem Stadtfest, auch auf dem Beste Trave Adventsmarkt trifft sich „halb Oldesloe“. Mehrere Tausend Besucher waren es, die sich bei Torte, Punsch und Kohlrouladen zu einem Klönschnack mit Freunden und Bekannten einfanden. Die knapp 70 Hobby- und Kunsthandwerker boten in der Stormarnhalle eine breite Paletten an Schönem, Nützlichem und Schmackhaftem. Die Sporthalle war wie in den Vorjahren mit Tannenzweigen und Lichterketten geschmückt, und auch die Verkaufsstände trugen mit ihrem bunten Kunsthandwerk zur gelungenen, weihnachtlichen Atmosphäre bei.

Vor der Halle wurden Tannenbäume und Kulinarisches angeboten. „Innerhalb von drei Stunden haben wir 160 Kohlrouladen, 80 Teller Fliederbeersuppe und 95 Portionen Gulaschsuppe verkauft“, sagte Heike Tjarks im Pavillon der Oldesloer Landfrauen, die mit mehr als 70 Mitgliedern einen „Großeinsatz“ hatten. Schon Tage vorher hatten sie gekocht und für das Café mehr als 100 Kuchen und Torten gebacken.

Für den Weihnachtsmann Bodo Rahnenführer war in ein Sessel reserviert, in dem er sich von seinen Einsätzen erholen konnte. Zusammen mit seinem Engel Maylin verteilte er Mandarinen und Süßigkeiten. Sehr zufrieden mit dem Adventsmarkt waren die Wollschwalben, die vom Stormarner Tageblatt als Kandidaten für die landesweite sh:z-Aktion „Mensch des Jahres 2016“ nominiert wurden. „Es läuft wunderbar. Unsere Strümpfe sind schon fast ausverkauft“, sagte Helga Denkelmann, die mit drei Kolleginnen neben Wollsocken auch Pulswärmer, Mützen, Schals und gefilzte Puschen verkaufte – wie immer für einen guten Zweck.

Zufrieden war auch Helga Glenewinkel, die schon seit vielen Jahren auf dem Adventsmarkt ihre selbst gefertigten Ketten und Armbänder verkauft. „Man begegnet hier vielen netten Leuten. Feste Preise habe ich nicht. Ich frage meine Kunden, was ihnen die Kette wert ist“, so die Oldesloerin. Der positiven Beurteilung schloss sich auch die bekannte Näherin Alexandra Schönfeld alias „Lexchen“ an, die sich erneut nicht über Zulauf an ihrem Stand beklagen konnte.

In der Kinderecke vom Blauen Elefant des DKSB und des Mehrgenerationenhauses Oase herrschte Hochbetrieb. Ein Besuchermagnet war die Modellbahnanlage. Die Eisenbahnfreunde Bad Oldesloe freuten sich über viele Kinder, die die Züge steuern wollten. „Unsere Eisenbahn im Maßstab eins zu 45 ist doppelt so groß wie die herkömmliche H  0“, erklärte Uwe Schleicher von den Eisenbahnfreunden. Nicht wegzudenken ist der Shantychor, der extra Weihnachtslieder eingeübt hatte.

Nachdem die Premiere der Kutschfahrten am Sonnabend abgesagt werden mussten, weil die Kutsche eingeparkt worden war und die Pferde im Anhänger nervös wurden, konnten sich die Besucher am zweiten Tag auf eine Kutschfahrt rund um den Exer begeben. Die Schleswiger Kaltblüter Fritz und Fine bewiesen fünf Stunden lang große Gelassenheit.

Die von einigen Besuchern erwartete, traditionelle Feuershow gab es in diesem Jahr nicht. „Wir haben uns dieses Mal im Endeffekt dagegen entschieden. Das hatte weniger konzeptionelle als organisatorische Gründe“, so Katrin Offen von der Stadt Bad Oldesloe, die den Markt veranstaltet. Allgemein zog sie ein sehr positives Fazit. Für sie und ihre Kollegin Tabea Braun war es der erste Adventsmarkt. „Die Resonanz und die Stimmung waren sehr gut. Wir haben uns trotzdem auch die Sachen angeschaut, die man im nächsten Jahr ändern und ausbauen kann. Wir haben da schon einige Ideen, wie der Markt noch besser gestaltet werden kann. Man findet immer Punkte, die man optimieren kann.“

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