zur Navigation springen

Ahrensburg : Der „Kreiselpapst“ zieht sich zurück

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Keiner unbequemen Wahrheit ging er aus dem Weg, und wer sich mit ihm auf eine Diskussion einließ, musste harte Fakten liefern, wenn er bestehen wollte: Eckehard Knoll, von vielen aus der Verwaltung und von Bürgern „Kreiselpapst“ genannt, zieht sich aus seiner Funktion als „sachkundiger Bürger“ zurück. Der Diplom-Ingenieur und frühere Hamburger Baudirektor wurde jetzt von Ahrensburgs Bürgervorsteher Roland Wilde in den „zweiten“ Ruhestand verabschiedet. Die Verkehrsplanung gehörte zu seinem Beruf, nach der Pensionierung wurde sie in Ahrensburg zu seiner großen Leidenschaft, und speziell waren es Kreisverkehre, die Eckehard Knoll mit Vehemenz forderte. „Als es um den Ausbau der AOK-Kreuzung ging, bin ich neugierig geworden – das war 2007“, erzählt Knoll, der sich in manchen Bauausschuss-Sitzungen leidenschaftliche Gefechte mit dem damaligen Ahrensburger Bauamtsleiter Wilhelm Thiele lieferte. Dabei ging es Eckehard Knoll immer um die Sache, die beste und vernünftigste Lösung sollte es sein. Der Begriff Turbo-Kreisel machte damals die Runde, ein mehrspuriger Kreisverkehr. Geschehen ist an der vielbefahrenen AOK-Kreuzung bis heute nichts, Ampeln regeln den Verkehr.

Das kommunalpolitische Engagement des Dipl.-Ing., der auch bürgerliches Mitglied im Bauausschuss der Schlossstadt war, galt nicht nur für Kreisverkehre, sondern auch für die Planungen der Nord- und Südtangente sowie von Radwegen. „Ich habe das jetzt neun Jahre gemacht, jetzt ist es gut“, sagt der 74-Jährige.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen