zur Navigation springen

VfB-Rückkehrer : Der Kapitän ist gegen Goslar wieder an Bord

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Fußball-Regionalligist VfB Lübeck kann im Punktspiel am Sonnabend (14 Uhr) wieder auf Moritz Marheineke setzen. Derweil lehnten die Gäste eine Vorverlegung der Partie auf heute Abend ab.

Der schlechten Nachricht folgte die gute. Eigentlich hatte Fußball-Regionalligist VfB Lübeck gehofft, sein Punktspiel gegen den Goslarer SC bereits heute Abend austragen zu können, doch die Harzer lehnten eine Vorverlegung des Punktspiels ab. Dafür wird aber bei den Grün-Weißen der Kapitän wieder an Bord sein: Moritz Marheineke hat seine Verletzung auskuriert.

Der Defensivspieler, mit 141 Regionalliga-Begegnungen erfahrenster Akteur in den Lübecker Reihen, drängt nach mehr als vier Monaten Leidenszeit aufgrund einer Entzündung im Zeh in den Kader zurück. „Klar habe ich noch viel Luft nach oben. Doch ich bin seit einer Woche voll im Mannschaftstraining, konnte ganz normal an den Einheiten teilnehmen und war dabei völlig schmerzfrei“, sagt Marheineke optimistisch. Am Mittwochabend sammelte der 29-Jährige sogar bei der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga-Partie beim TuS Lübeck Spielpraxis – und erzielte beim 8:0-Erfolg gleich einen Treffer.

VfB-Cheftrainer Denny Skwierczynski plant denn auch mit Marheineke. „Es spricht eigentlich nichts dagegen, dass er dabei ist. Klar hat Moritz in konditioneller Hinsicht noch einen Rückstand, ist körperlich noch lange nicht bei hundert Prozent. Doch er ist ein Typ Spieler, der uns allein durch seine Anwesenheit und enorme Präsenz richtig weiterhelfen kann“, bestätigt der Cheftrainer.

Doch egal, wer gegen Goslar aufläuft: Die Hansestädter wollen unbedingt nach dem ersten Saisonsieg beim 1:0 gegen die FT Braunschweig am Sonnabend (14 Uhr) nachlegen. „Klar ist das unser Ziel. Wir gehen hochmotiviert in die Partie. Doch beim Blick auf den Gegner, darf man nicht vergessen, dass in Goslar unter Profibedingungen gearbeitet wird. Der Kader ist gespickt mit guten Spielern wie dem Ex-Kieler Karsten Fischer oder dem ehemaligen Wolfsburger Kevin Pannewitz“, warnt Skwierczynski vor einer übertriebenen Erwartungshaltung. „Man darf sich nicht blenden lassen. Mit nur einem Punkt ist Goslar zwar Tabellenschlusslicht, doch das sagt nach drei Spieltagen nicht viel aus. Die Niedersachsen haben sich ihren Saisonstart sicherlich anders vorgestellt, brennen aber bestimmt darauf, das zu korrigieren. Ich bin mir jedenfalls sicher, das der GSC wesentlich gefährlicher und spielstärker einzuschätzen ist, als zuletzt Braunschweig“, sagt der 40-Jährige.

Die Favoritenrolle lehnt der VfB-Coach also ab, traut seinem Team aber einiges zu. „Wir haben in dieser Woche vier gute Trainingseinheiten abgehalten. Es war zu sehen, dass sich alle voll reinhauen“, berichtet der Coach.

Anpfiff: Sonnabend, 14 Uhr, an der Lohmühle.

SR: Neitzel (Norderstedt).

Nicht dabei: Sven Theißen (Zeh gebrochen), Danny Cornelius (Spielgenehmigung fehlt) und Ricardo Radina (gebrochene Kniescheibe).

Voraussichtliche Aufstellung des VfB: Toboll – Bohnsack, Wehrendt , Nogovic, Steinfeldt – Lange, Voss – Richter, Meyer, Thomas – Sirmais.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen