Der große Feuerwehr-Treck

Wolfgang  Schramm
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Wolfgang Schramm

Brandschutzbereitschaft Stormarn simuliert Flugunfall in Putlos / 200 Einsatzkräfte nehmen an der gewaltigen Übung teil

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01. September 2012, 08:08 Uhr

Travenbrück/Putlos | Die 1. Brandschutzbereitschaft des Kreises Stormarn wird heute und morgen an einer Großübung auf dem Standortübungsplatz Putlos in Ostholstein teilnehmen - mit 200 Einsatzkräften. Hinzu kommen die Technische Einsatzleitung Stormarn (TEL), ein Zug des Technischen Hilfswerks Bad Oldesloe, die Einsatzleitung Soziale Versorgung und die 1. und 2. Betreuungsgruppe des Deutschen Roten Kreuzes Reinbek und Reinfeld, der Arbeitersamariterbund mit Krankentransportfahrzeugen sowie zahlreiche Verletzten-Darsteller des DRK Ostholstein. Außerdem wird der Flugdienst der Kreisfeuerwehrverbände Bad Segeberg/Stormarn in die Übung eingebunden.

Simuliert wird ein Flugunfall über ländlicher Region mit zahlreichen Verletzten, wobei sich die Absturzstelle großflächig darstellt. Von der Katastrophe betroffen sind auch Gebäude, die durch herabstürzende Flugzeugtrümmer beschädigt oder in Brand geraten sind. Während der Übung werden die Einsatzkräfte vom Feuerwehr-Flugdienst mit Lageberichten aus der Luft versorgt. "Entsprechend der Meldungen der Flugbeobachter werden die Einsatzkräfte die Schadenslage abarbeiten", erläutert Albert Iken, Führer der 1. Brandschutzbereitschaft, die Einsatztaktik. "Damit für die Einsatzkräfte alles realistisch wirkt, sind vom THW Pyrotechniker und vom DRK und Jugendfeuerwehr Mimen-Darsteller mit dabei", sagt Übungsleiter Wolfgang Schramm. Zusammen mit seinen Kameradinnen und Kameraden von der Feuerwehr Bargteheide hat er das gewaltige Übungs-Szenario ausgearbeitet.

Sinn der Übung ist unter anderem, dass die Führungskräfte - insbesondere die Bereitschaftsführung - mit den Zugführern über Funk kommunizieren, entsprechend der Einsatzlage die Befehle aufnehmen und entsprechend der Feuerwehrdienstvorschrift umsetzen. Weiterhin soll der Umgang mit feuerwehrspezifischen Rettungsgerät sowie der Einsatz und Umgang mit größeren Mengen von Schaumlöschmitteln geprobt werden.

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