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Nervenstark : Der erste Schritt in Richtung Oberliga

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Die HSG Reinfeld/Hamberge siegt im ersten Entscheidungsspiel gegen das Handball-Team Norderstedt mit 30:20 (15:10). Der Aufstieg hängt aber noch von vielen Faktoren ab.

Der erste große Schritt ist getan: Nach dem 30:20 (15:10)-Kantersieg beim HT Norderstedt erscheint das Rückspiel in der Aufstiegsrunde zur Oberliga zu Hause am kommenden Sonntag (17 Uhr, Schützenstraße) nur noch als Formsache für die Handballerinnen der HSG Reinfeld/Hamberge. „Alle sind an ihre Grenzen gegangen und darüber hinaus“, freute sich HSG-Trainer Detfred Dörling.

„Wir haben in den vergangenen Monaten einen richtigen Schub gemacht“, erklärte der Coach nach dem deutlichen Erfolg: „Konditionell waren wir schon immer gut, aber jetzt sind wir es auch mental.“ Denn in der Vergangenheit waren die Stormarnerinnen allzu oft an ihren Nerven gescheitert. Doch nicht dieses Mal. Von Anfang an nahm die Dörling-Sieben das Heft in die Hand, legte mit guter Defensivarbeit die Grundlage für den Sieg. „Die Stärken von Norderstedt wurden in der Abwehr ausgebremst“, so Dörling, der vor allem die Mannschaftsleistung hervorhob: „Es ist schwer, jemanden herauszuheben aus einem tollen Team.“ Ein Extralob gab es dann allerdings doch noch für Spielmacherin Lina Tonding: „Sie hat eines ihrer besten Spiele für uns gemacht.“

Zur Halbzeit führte der Vizemeister der SH-Liga gegen den Meisterschaftsdritten aus Hamburg mit fünf Toren und ließ auch nach der Pause nicht locker. „Insgesamt war es ein Superspiel“, lobte Dörling: „Alle haben sich aufgeopfert und toll gespielt.“

Auch als Haupttorschützin Sina Rostek nach 20 Minuten verletzt ausfiel, kam kein Bruch ins Spiel – Rostek wurde in Angriff und Abwehr nahtlos von Lena Powierski ersetzt. Am Ende waren es zehn Tore Vorsprung, die die Dörling-Sieben nun mit ins Rückspiel nimmt – und die sie sich vor heimischem Publikum wohl kaum nehmen lassen wird.

Ob das dann aber zum Aufstieg in die Oberliga reichen wird, ist weiter offen. In der 3. Liga bilden die HSG Kropp/Tetenhusen und der TSV Owschlag in der nächsten Saison eine Spielgemeinschaft, so dass eine der beiden Mannschaften in die Oberliga aufgenommen werden muss. Es wird also nur dann ein Platz frei, wenn aus der Oberliga eine Mannschaft aufsteigt. Der derzeitige Tabellenführer TSV Altenholz überlegt noch, ob er überhaupt aufsteigen will. In jedem Fall muss sich aber der Oberligameister oder sein Vertreter noch gegen den Meister aus Niedersachsen durchsetzen. Richtig feiern können die Reinfelderinnen am kommenden Sonntag also noch auf keinen Fall.

 

Tore für die HSG: Lina Tonding (10), Kerstin Albrecht (5), Lena Powierski (5/3), Janine Sachse, Lara Zube, Rika Tonding (je 2), Laura Beth (2/1), Dominique Schildt, Sina Rostek (je 1).

 


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