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Momente der Einkehr: : Der bunte Gottesdienst berührt die Herzen

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Über 800 Menschen feiern auf Hof Lütjensee an Himmelfahrt das beeindruckende Hoffest.

von
erstellt am 06.Mai.2016 | 06:00 Uhr

Himmelfahrt mit dem bunten Gottesdienst Hof Lütjensee ist längst kein Geheimtipp mehr. Jahr für Jahr pilgern über 800 Gäste zu der Veranstaltung auf dem Öko-Hof von Optiker Günther Fielmann. So war es auch am Himmelfahrtsdonnerstag. Der Andrang war schon eine halbe Stunde vor Beginn des Gottesdienstes so groß, dass die Stühle in der festliche dekorierten Scheune knapp wurden.

Seit der ersten Veranstaltung dieser Art im Jahr 2001 ist die Besucheranzahl stetig angestiegen. „Es ist ein Gottesdienst zu dem auch manche Menschen kommen, die sonst nicht so oft in Gottesdienste gehen. Ich finde es nicht schlimm, wenn einige hier für sich entdecken, dass diese Form ihnen besonders gut gefällt“, sagt Sieks Pastor Christian Schack über das besondere Konzept. Christliche Inhalte an besonderen Orten auch außerhalb von Kirchen zu transportieren, sei eine schöne Aufgabe. Denn Gott sei eben nicht nur in Kirchenmauern anzutreffen. „Der aktive Glauben findet überall und jeden Tag und nicht nur in der Kirche statt“, sagt auch Pastor Jörg Denecken (Lütjensee).

Auf dem Fielmann-Hof ist die christlichen Andacht auch stets in einen größeren Rahmen eingebunden. Da darf das Platzkonzert der Feuerwehrkapelle aus Molfsee nicht fehlen. Und der Auftritt der unterschiedlichsten Gesangsgruppen der teilnehmenden Kirchengemeinden von den Kindern bis zu den Senioren hat sich längst traditionell in den Ablauf eingefügt. Eine weitere weitere Besonderheit des Gottesdienst auf dem Bauernhof ist, dass sich die Kirchengemeinden Siek, Lütjensee und Großhansdorf-Schmalenbek mit ihren Pastoren gleichberechtigt einbringen. In seiner Predigt ging Pastor Jörg Denecken auf das Thema „Heiliger Geist“ ein. Dieser sei schließlich „kein Gespenst“. Der heilige Geist sei nicht nur für Christen wichtig. „Ich bin verwundert, wenn sich Menschen nicht wünschen, dass er in ihrem Leben ist“, sagte er. Viele der Anwesenden Familien verweilten noch eine Weile auf dem Hof. Vor allem die Kinder freuten sich über die Begegnungen mit Schafen und Schweinen, während die Eltern an den Ständen Würstchen und Kuchen genossen. Günther Fielmann mischte sich wie gewohnt unter die anwesende Gästeschar. Der erfolgreiche Unternehmer möchte indes an diesem Tag auf seinem Hof nicht im Mittelpunkt stehen. Er lässt die besinnliche und dennoch fröhliche Atmosphäre gerne für sich sprechen.

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