zur Navigation springen

Von Bad Oldesloe in die Welt : Der besondere Südafrika-Trip

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Im September wird die Oldesloer Fußballerin Miriam Schacht in Südafrika Kinder trainieren. Es wird noch Hilfe für Transport benötigt.

Nichtmal mehr ein Monat – dann wird Miriam Schacht schon in Südafrika sein. Die 19-Jährige Abiturientin der Ida-Ehre-Schule überlegte nach dem Abschluss, wie es in ihrem Leben weitergehen sollte. „Ich wollte erstmal etwas von der Welt sehen, gerne mein Englisch verbessern und irgendwas Sinnvolles tun“, erzählt die sympathische Oldesloerin.

Eine Zeit im Ausland erschien ihr die richtige Alternative. „Aber nicht nach Amerika oder England – das wäre mir irgendwie zu langweilig gewesen. Afrika hat mich schon länger gereizt“, verrät sie. In einer Zeit in der viel über – die selbstverständlich sehr wichtige – Flüchtlingshilfe vor Ort geredet wird, geraten Projekte immer weiter aus dem Fokus, die sozial benachteiligten Menschen direkt vor Ort in ihren Heimatländern helfen sollen. Auf die Suche nach solchen begab sich Miriam im Internet und stieß auf ein Fußballprojekt in Südafrika. „Dort wird Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit gegeben, Fußball zu spielen“, berichtet die Neunzehnjährige. Über die Organisation „Live and learn“ die Praktika und Freiwilligendienste in Südafrika vermittelt, wurde sie auf eine Schule aufmerksam, in der gesellschaftlich benachteiligten Kindern die Möglichkeit gegeben wird sich zu bilden, aber vor allem   eben auch Sport zu treiben. Trainiert werden die jungen Südafrikanern unter anderem von den Volunteers.

Miriam, die selbst früher beim FFC Oldeloe und jetzt beim JuS Fischbek aktiv Fußball spielt, bringt eine Menge Erfahrung mit und überzeugte damit die Organisatoren. „Man war vor allem auch begeistert davon, dass ich als Frau Fußball spiele. Das ist in Südafrika noch überhaupt nicht populär. Im Gegenteil. Vielen Mädchen wird davon abgeraten. Es wirke zu männlich. Allgemein betreiben die jungen Südafrikanerinnen oft zu wenig Sport“, berichtet sie. „Ich freue mich auf die neuen Aufgaben. Ich habe mich natürlich im Vorwege schon informiert. Untergebracht werde ich gemeinsam mit den übrigen Freiwilligen“, sagt sie.

Etwas Hilfe benötigt Miriam jetzt aber noch aus ihrer Heimat. Denn sie hat sich ein besonderes Geschenk für die jungen südafrikanischen Fußballer ausgedacht. „Spontan habe ich bei einigen Vereinen und Firmen nach Spenden gefragt. Und von einigen gab es sofort positive Antwort. Das hat mich gefreut. Das von manchen anderen, wie dem HSV, leider nichts kam, war dann nicht so schlimm.“

Besonders spendabel zeigte sich der Deutsche Fußballbund. Kistenweise Originaltrikots der Fußballnationalmannschaft stellt der DFB Miriam zur Verfügung. Und Optiker Fielmann spendete eine größere Anzahl neue Fußballbälle. „Das sind Spenden im Wert von mehreren Tausend Euro. Das ist super.“

Doch um die Sponsorengeschenke nach Südafrika zu transportieren, benötigt Miriam nun finanzielle Unterstützung oder die Hilfe einer Spedition. „Ich kann das nicht als privates Gepäck aufgeben“, erklärt sie.

 

>Wer helfen möchte, schickt eine Mail an: miriam-schacht96@gmx.de

 

 

 

zur Startseite

von
erstellt am 17.Aug.2015 | 15:56 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen