Bargteheider Tradition: : Der Baum des Jahres schlägt Wurzeln

Der Baum des Jahres 2015 wird in Bargteheide gepflanzt: (von links) Ottomar Engelke, Klaus Griese, Hans Nissen, Klaus Andresen und Wilma Griese bei der Pflanzaktion am Mittwoch.
Der Baum des Jahres 2015 wird in Bargteheide gepflanzt: (von links) Ottomar Engelke, Klaus Griese, Hans Nissen, Klaus Andresen und Wilma Griese bei der Pflanzaktion am Mittwoch.

Der Verschönerungsverein Bargteheide (VVB) hat auf der Streuobstwiese Am Krögen einen Feldahorn gepflanzt.

shz.de von
11. November 2015, 15:12 Uhr

Die Stadt Bargteheide ist um einen Baum reicher. Etwa vier Meter misst der Feldahorn schon, den der Verschönerungsverein (VVB) gestern in sein neues Biotop pflanzte. Das ist die Streuobstwiese Am Krögen, ganz im Norden der Stadt. Hier ist mittlerweile ein ansehnliches Biotop entstanden, an dessen Gestaltung der VVB maßgeblich mitgewirkt hat.

Seit 26 Jahren sorgt der VVB dafür, dass in Bargteheide der jeweilige „Baum des Jahres“ gepflanzt wird. Ebenso lange kürt eine gleichnamige Stiftung die jeweilige Baumart, die ein Jahr lang im Mittelpunkt steht. An der Abstimmung kann sich die Öffentlichkeit beteiligen. So wurde inzwischen auch der Baum des Jahres 2016 ermittelt – die Winterlinde. Auch für sie ist schon ein Platz auf der Streuobstwiese reserviert. Gepflanzt wird immer im Herbst. „Früher haben wir das auch im Frühjahr gemacht“, sagt Klaus Griese, „aber der Herbst hat sich als zweckmäßiger erwiesen.“ Denn dann hat der Baum mehr Zeit, neue Wurzeln zu schlagen und übersteht eine sommerliche Trockenperiode besser.

Der Feldahorn ist der kleine Bruder der Ahornfamilie. Er wird bis zu 20 Meter hoch und wächst oft mehrstämmig. Das Bargteheider Exemplar ist hingegen schlank und gerade gewachsen. „Es ist etwa acht bis zehn Jahre alt“, schätzt Ottomar Engelke. Für ein solches Prachtstück muss der Verein knapp 300 Euro bezahlen.





zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen