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Stormarner Tageblatt

17. Oktober 2017 | 04:16 Uhr

Adventssonnabend : Der Auftakt macht Hoffnung

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Stormarns Innenstädte stehen spätestens seit Sonnabend ganz im Zeichen des Weihnachtsgeschäfts – zur Freude der Kaufleute.

Mit dem ersten Adventswochenende beginnt auch die heiße Phase im Weihnachtsgeschäft. Nicht nur die Innenstädte, auch die Geschäfte sind in Sachen Deko und Angebot voll auf das Fest eingestellt. Vor allem in den Mittagsstunden wurde es in Stormarns Städten voll. In Ahrensburg lockte der kleine Weihnachtsmarkt auf dem Rondeel zahlreiche Familien mit Mini-Karussell, Würstchenbude und der frisch installierten Weihnachstbeleuchtung an. Das City-Center botet außerdem ein Late-Night-Shopping an, das gut angenommen wurde.

Die Geschäftsleute in der Innenstadt zeigten sich zufrieden mit dem Auftakt in die wichtigste Verkaufsphase des Jahres. Carolin Silke, Filialleiterin der Buchhandlung Heymann: „Es ist nicht so, dass wir vollkommen überrannt werden, aber es sind schon mehr Kunden als an einem normalen Sonnabend. Ein wenig mehr geht immer, aber für den Auftakt ist es gut.“ Gefragt waren Nikolauspräsente oder Kleinigkeiten für den Adventskalender „in letzter Minute“. Auch der Einpackservice wurde bereits kräftig genutzt. Silke und ihr Team sind auf das Weihnachtsgeschäft vorbereitet. „Die Bestseller aus den verschiedenen Listen sind vorrätig, sowie Neuerscheinungen auch. Es deuten sich schon erste Verkaufsschlager an.“

Zufrieden mit dem Auftakt ist auch Anka Fabian, Geschäftsleiterin des Kaufhaus Nessler: „Es ist aber gerade mal das erste Adventswochenende, da fällt es schwer Prognosen zu treffen oder schon Bilanz zu ziehen. Die Kunden sind noch etwas verhalten, aberwir können uns nicht beklagen.“ Im Bereich Unterhaltungselektronik konnte Abteilungsleiter Björn Heineken ein Produkt beeits als „vorläufig ausverkauft“ vermelden: „Die neue Playstation 4 ist so beliebt, dass sie einen Tag nach Erscheinen bei uns schon vergriffen ist. Ob wir direkt Nachlieferungern bekommen, möchte ich nicht versprechen.“ Auch die neue Xbox-One war am Sonnabend ausverkauft, „hier sind uns aber Lieferungen zugesagt. Das sollte also noch für das Geschenk unter dem Weihnachtsbaum reichen“. Neben Spielekonsolen verkaufen sich Action-Kameras für Sportler und Biker gut.

Auch in Bad Oldesloe war der Andrang zwischenzeitlich groß. „Wir hätten mit fünf oder sechs Verkäufern hier sein können und wären noch immer voll ausgelastet gewesen“, sagt Maik Neudek, der seit zwei Jahren alles rund um Geschirr und Haushaltswaren in der Mühlenstraße anbietet. „Gekauft werden Geschenke quer durch die Bank. Da ist alles dabei“, so der Geschäftsmann. Er glaubt, dass weihnachtliche Deko in der Innenstadt und vor den Läden viele Kunden anlocken würden. Und sieht da durchaus noch Handlungsbedarf. „Ich finde es schade, dass manche Geschäfte gar nicht feierlich geschmückt sind und gar kein Gefühl von weihnachtlicher Stimmung verbreiten. Manche Ecke wirkt bisher gar nicht weihnachtlich“, so Neudek, der sich eine Verbesserung der Fußgängerzone wünscht. „Hier kommen die Kunden ja her. Ich selbst kann absolut zufrieden sein.“

Erst Nachmittags flaute es langsam ab, nach 16 Uhr war dann wenig in der Stadt los. Marco Schmidt, Filialleiter des Modehaus Rohde am Marktplatz: „Es waren viele Kunden bei uns. Vor allem welche, die sich nicht nur selbst neu einkleiden, sondern Geschenke kaufen wollten. Der größte Andrang herrschte bis 14 Uhr, dann wurde es langsam leerer.“

Für das nächste Jahr wünscht sich Marco Schmidt, dass „ein bisschen mehr Weihnachtsstimmung in die Innenstadt gebracht wird. Das Potenzial ist da, manche Ideen gab es schon. Es sollte und muss ja kein vierwöchiger Weihnachtsmarkt sein, aber ein bisschen mehr geht sicherlich.“

In Bargteheide war der Andrang ähnlich groß wie im Rest Stormarns. Aber viele Kunden gingen es hier offenbar ein wenig gemütlicher an. Der große Weihnachtsstress scheint fern. „Wir gehen erst kurz vor dem Fest zum Einkaufen", sagte Volker Weise. „Nur die Kinder erhalten bei uns Geschenke“, ergänzt seine Frau Katja. Familie Loebus hat sich auf Bücher festgelegt. „Das war eine Idee meiner Tochter Svenja im letzten Jahr“, sagt Gaby Loebus, „wir lesen alle sehr gern.“



 

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