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Stormarner Tageblatt

21. August 2017 | 01:29 Uhr

Bargteheide : Der Abend der Ehrenamtler

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Bürgerstiftung Region Ahrensburg zeichnet aktive Stormarner für außerordentliches Engagement aus

Es war ein Abend, an dem es keine Verlierer mehr geben konnte. Der Ehrenamtspreis der Bürgerstiftung Region Ahrensburg hatte geladen und die vier nominierten Gruppen und Personen waren nebst Vereinsvertretern, Verwandten und Freunden in das Stadthaus Bargteheide geströmt. „Die Ausgewählten sind ja bereits die Gewinner. Die Nominierung ist bereits die öffentliche Auszeichnung für ihr großes Engagement“, betonte Bürgerstiftungsvorstand Dr. Michael Eckstein in seinen einführenden Worten und er- hielt viel Applaus.

Eine siebenköpfige Jury hatte die Nominierten aus einer ganzen Reihe von Vorschlägen aus dem gesamten Kreisgebiet ausgewählt. „Ich verstehe es so, dass diese Damen und Herren stellvertretend für die tolle ehrenamtliche Arbeit hier bei Ihnen im Kreis, aber auch im gesamten Land Schleswig-Holstein stehen“, sagte Staatssekretärin Dr. Silke Schneider, aus dem Ministerium Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume. „Ich habe im Rahmen meiner Arbeit viele Menschen kennen gelernt, die ihre Freizeit opfern und hohen Einsatz zeigen. Das gilt nicht nur für Ehrenamtler, sondern auch für viele Menschen in ihren Berufen. Aber ohne das Ehrenamt geht es einfach nicht“, sagte sie. „Ich zolle daher den Nominierten meinen größten Respekt und spreche meinen ehrlich gemeinten Dank aus“, führte sie weiter aus.

Bei aller Gleichwertigkeit in der Beurteilung des ehrenamtlichen Wirkens der Kandidaten, wurde ein Nominierter herausgehoben. Hermann Kramp, der sich seit vierzehn Jahren für das „Haus der Natur“ des Vereins Jordsand in Ahrensburg-Wulfsdorf Tag für Tag aktiv einbringt, durfte sich über eine Sonderehrung freuen.

Stefan Kühl vom Kreisjugendring lobte ihn ausdrücklich. „Bei meinem Besuch vor Ort konnte ich mich von der tollen Arbeit überzeugen. Er ist die gute Seele des Haus der Natur und auch Mädchen für alles. Und es stört ihn nicht, wenn er von den jungen Mitarbeitern manch mal Opa Herrmann genannt wird“, so Kühl. Kramp nahm die Ehrung sichtlich gerührt an. Dass er nun so sehr im Mittelpunkt stand, schien ihm fast ein wenig unangenehm. „Ich hoffe, dass ich mehr Senioren, die noch eine gute Rente beziehen, motivieren kann, sich einzubringen. Was soll ich denn zuhause sitzen und mit anderen Rentnern über Krankheiten sprechen? Das ist es was alt macht“, sagte der rüstige 77-Jähriger schon vor der Ehrung.

Mit Urkunden als Anerkennung wurden Wolfgang Burow aus Bargfeld Stegen für sein Engagement für den Jersbeker Schlosspark, Jürgen Martens, für die Idee und Umsetzung der Interkulturellen Gärten in Ahrensburg und die First Responder der Freiwilligen Feuerwehr Köthel ausgezeichnet.

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erstellt am 22.Nov.2014 | 08:00 Uhr

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