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Fußballtalent : Dem großen Traum einen Schritt näher

vom
Aus der Redaktion des Stormarner Tageblatt

Der zehnjährige Julius Kliti wechselte vom VfL Oldesloe zum Hamburger SV und wandelt auf den Spuren seines großen Vorbilds: Lewis Holtby.

Welchen Namen das Stadion haben wird, steht noch in den Sternen. Wenn es nach Julius Kliti geht – natürlich – Volksparkstadion. In der mit 57  000 Zuschauern ausverkauften Hamburger Arena kündigt ihn der Stadionsprecher an: „Mit der Nummer zehn, unser Julius...  .“ Und aus Tausenden Kehlen schallt es: „Kliti!“ In den (Tag-)Träumen des Nachwuchsfußballers hat sich diese Szene bereits einige Male abgespielt. Der Zehnjährige verfolgt ein ehrgeiziges Ziel: Er will Profifußballer beim Bundesligisten Hamburger SV werden.

Seit vergangenem Jahr ist der Bad Oldesloer diesem Traum ein Stück näher gekommen. Bei einem Schulturnier entdeckten ihn die Scouts seines Lieblingsvereins. „Seit ich vier Jahre alt bin, habe ich für den VfL Oldesloe gespielt. Im vergangenen Frühjahr bekam ich dann die Einladung zum HSV“, erzählt Julius stolz: „Ich war zunächst Perspektivspieler, durfte also leider nur an Freundschaftsspielen teilnehmen. Doch seit dem Sommer 2014 gehöre ich fest zum Kader der E1-Junioren.“

Der Trainingsumfang und die -belastung sei anfangs ungewohnt gewesen. „Jetzt trainiere ich vier Mal in der Woche. Das gesamte Niveau ist höher. Es gibt Trainer für jeden einzelnen Bereich, und auch die Mitspieler sind natürlich auf einem höheren Level“, berichtet das Talent.

Sein Wunsch ist es, eines Tages gemeinsam mit seinem Vorbild Lewis Holtby für die HSV-Profis aufzulaufen. Das ist zumindest nicht unmöglich: Schafft Julius mit 17 Jahren den Durchbruch bei den Rothosen – und Holtby bleibt dem HSV treu –, wäre der dreimalige Nationalspieler mit 32 Jahren wohl noch aktiv. „Erstmal muss ich mich vor allem noch im Bereich Schnelligkeit verbessern. Wenn ich das jetzt nicht lerne, dann nie“, sagt der Zehnjährige selbstkritisch. Von seinen Trainern erhalte er häufig Lob für seine Spielübersicht, Wendigkeit und Technik. Seine Mitschüler verfolgen die Karriere von Julius aufmerksam. „Die meisten sind neugierig und fragen, wie es läuft. Nur ein paar gönnen einem das offensichtlich nicht. Doch das ist mir dann egal“, betont Julius, der am 16. und 17. Mai im Rahmen des Sparkasse-Holstein-Cups zum VfL Oldesloe zurückkehren wird – natürlich im Trikot des Hamburger SV. 

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